Mehr Ganztagsangebote

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Wetteraukreis(prw). Der Kreisausschuss hat eine Prioritätenliste verabschiedet, die jetzt dem Kreistag zur Zustimmung weitergeleitet wird. Wenn das Land die Anträge auf Zuweisung weiterer Lehrerstellen bewilligt, können 15 Wetterauer Schulen ihr Ganztagsangebot ausbauen oder neu auf den Weg bringen.

Für das Schuljahr 2021/2022 haben drei Wetterauer Grundschulen die Neuaufnahme in den "Pakt für den Nachmittag" und drei weitere Grundschulen die Neuaufnahme für ein Ganztagsangebot beantragt. Aus neun weiteren Schulen kommen Anträge für den Ausbau des Ganztagsangebotes.

"Aus dem Hessischen Kultusministerium liegt uns bereits die Mitteilung über die Stellenzuweisung für das Schuljahr 2021/2022 vor. Der Wetteraukreis erhält für die Erweiterungen im Ganztag 8,5 Stellen, die wir in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt auch in diesem Jahr den antragstellenden Schulen entsprechend zugeordnet und in einer Prioritätenliste erfasst haben", erläutert Landrat und Schuldezernent Jan Weckler.

Die Hugo-Buderus-Schule Hirzenhain (110 Schülerinnen und Schüler), die Grundschule Wolf (60 Schülerinnen und Schüler) und die Eichbaumschule in Vonhausen (100 Schülerinnen und Schüler) haben die Neuaufnahme in das Ganztagsangebot beantragt. Aktuell bieten 72 von 88 Schulen im Wetteraukreis Ganztagsangebote an.

"Mit der Neuaufnahme von jetzt weiteren sechs Schulen kommen wir nahe an eine hundertprozentige Deckung. Denn für die fünf Berufsschulen und das Burggymnasium als reine Oberstufenschule besteht kein vergleichbarer Bedarf an Ganztagsangeboten", so Landrat Jan Weckler.

Zusätzlich wollen drei Schulen in den Pakt für den Nachmittag einsteigen: die Eichendorffschule in Ilbenstadt (aktuell rund 120 Schülerinnen und Schüler), die Frauenwaldschule in Nieder-Mörlen (rund 300 Schülerinnen und Schüler) und die Haingrabenschule in Nieder-Weisel (knapp 100).

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