Werner Ulowetz (l.) dankt Johannes Laspe (r.) für seine Arbeit. Beide beglückwünschen Matthias Fritzel zu seiner Wahl zum Geschäftsführer. Das Bild entstand am Wahlabend des 6. November 2019 während der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft.	FOTO: PM
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Werner Ulowetz (l.) dankt Johannes Laspe (r.) für seine Arbeit. Beide beglückwünschen Matthias Fritzel zu seiner Wahl zum Geschäftsführer. Das Bild entstand am Wahlabend des 6. November 2019 während der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft. FOTO: PM

Matthias Fritzel übernimmt

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Wetteraukreis (pm). An der Spitze der Kreishandwerkerschaft des Wetteraukreises (KH) gibt es einen Wechsel: Der langjährige Geschäftsführer Johannes Laspe geht am 31. Mai in den Ruhestand, Nachfolger wird der gebürtige Wetterauer Matthias Fritzel.

Bereits im November vergangenen Jahres wählte die Mitgliederversammlung einstimmig den 38-Jährigen, der schon seit mehr als zehn Jahren in der Geschäftsstelle in Friedberg arbeitet. Die KH hatte eine Sonderveranstaltung geplant, um die Übergabe offiziell zu zelebrieren. Wegen der Corona-Krise musste diese aber abgesagt werden.

Für seine Dienste dankt Kreishandwerksmeister Werner Ulowetz dem scheidenden Geschäftsführer Johannes Laspe. »In den 15 Jahren seines erfolgreichen Wirkens hat Johannes Laspe die Belange der Innungen in beispielhafter Art und Weise erledigt, stets kompromisslos und mit großem Interesse an der Sache.« Die Selbstständigkeit der Innungen sei ihm dabei sehr wichtig gewesen.

Notstand an Azubis früh erkannt

Ulowetz blickt auf Inhalte aus Laspes Schaffen zurück: Regelmäßig haben die Handwerksbetriebe Schulungen erhalten, um über neue Gesetze und Anforderungen zu erfahren. Als eine der wenigen KH in Hessen sei in dieser Zeit das Gütesiegel TOPAS (Top-Ausbildungsstelle) in der Wetterau eingeführt worden.

Laspe habe den Notstand an ausbildungsfähigen Azubis erkannt und so die handwerkliche Ausbildung beworben. Eine weitere Errungenschaft sei die Gründung des Vereins Versorgungswerk Wetterauer Handwerk. »Das sind wirklich nur einige Ausschnitte seines Wirkens«, unterstreicht der Kreishandwerksmeister.

Vorausschauend habe Laspe den Blick in die Zukunft gerichtet, um einen nahtlosen Übergang sicherzustellen. Seinen Nachfolger habe er sorgfältig auf seine neue Position vorbereitet. »Ab erstem Juni wird Matthias Fritzel die Geschäftsführung übernehmen. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und wünsche ihm eine glückliche Zukunft«, sagt Kreishandwerksmeister Ulowetz.

Laspe dankt für die gute Kooperation, besonders mit dem Kreishandwerksmeister, den Obermeistern und den Ehrenamtlichen aus den Handwerksinnungen. »Als Ergebnis dieser außerordentlich guten Zusammenarbeit kann ich eine Kreishandwerkerschaft übergeben, die auf einem stabilen Fundament steht und gut funktioniert«, betont er. Auf das Leben nach dem Arbeitsleben mit seiner Ehefrau freue er sich.

Im Hinblick auf die künftigen Geschicke der Organisation erklärt Fritzel: »Es ist mein oberstes Ziel, das regionale Handwerk mit seinen mehr als 4000 Betrieben als starke Marke im gesamten Wetteraukreis zu festigen und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.«

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