Christine Hilpert übergibt die Spende an den Tafelvorsitzenden Peter Radl. 	FOTO: LOD
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Christine Hilpert übergibt die Spende an den Tafelvorsitzenden Peter Radl. FOTO: LOD

Maskenverkauf bringt 2630 Euro

  • vonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Am vorletzten Samstag hatte das »Masken-Nähteam« um die Friedbergerinnen Christine Hilpert, Hannelore Schubert und Linda Neupert erstmals ihre selbstgenähten Masken an einem Stand auf der Kaiserstraße angeboten. 148 Stück wurden gegen eine Spende von 10 Euro verkauft. »Damit hatten wir nicht gerechnet«, sagt Hilpert.

Dazu kamen die Einnahmen aus dem Maskenverkauf der vergangenen acht Tage in den drei Friedberger Geschäften Showroom, Betten-Decher und Regenbogen, die die Masken bereits seit einigen Wochen anbieten. Bis zur neuen Aktion waren bereits 5000 Euro zusammengekommen, die an verschiedene im karitativen, sozialen und kulturellen Bereich tätige Vereine gespendet wurden (die WZ berichtete).

Am Montag wurden nun 2630 Euro mit der eigens genähten großen Spendenmaske an den Tafel-Vorsitzenden Peter Radl übergeben. Er dankte den fleißigen Näherinnen im Namen aller Helfer und Tafelkunden, sagte Radl, der Hilpert durch die Räume führte und ihr die Arbeit der Tafel erläuterte. Hilpert kündigte an, weitere Masken zu nähen und die Spendenaktion fortzusetzen. »Wir haben schon wieder Einnahmen und werden dann wieder das eingenommene Geld ohne Abzüge spenden«, bekräftigte sie.

Am Rande der Spendenübergabe berichtete Radl von zwei weiteren Spenden, die in den vergangenen Tagen eingegangen sind. So erhielt die Tafel eine Überweisung in Höhe von 209 Euro von der Sportgemeinschaft des Finanzamts Friedberg. Es handelt sich dabei um einen Teil des bereits von den Mitgliedern gezahlten Startgeldes für das alljährliche Sportfest, das jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. »Wir haben daraufhin mit allen Mitgliedern beschlossen, das Geld verschiedenen Vereinen und Organisationen zu spenden, dazu zählt auch die Tafel«, berichtete Merten Mosch, der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, auf WZ-Anfrage.

Hassia spendet Getränke

Eine große Sachspende gab es kürzlich vom Bad Vilbeler Brunnenbetrieb »Hassia Mineralquellen.« »Wir wurden telefonisch angefragt, ob wir Bedarf für alkoholfreie Getränke hätten«, erzählt Radl, der das Angebot gerne annahm. So werden aktuell 1500 Flaschen Mineralwasser, Limonade und Cola an die Tafelkunden ausgegeben.

»Wir freuen uns sehr über jede Geld- und Sachspende«, betont Radl. Er weist darauf hin, dass die Friedberger Tafel ihre Arbeit seit ihrer Gründung vor 14 Jahren ausschließlich über Spenden und die Verkaufseinnahmen finanziert. Jeder Kunde zahlt bei seinem Einkauf einen symbolischen Betrag von 2,50 Euro und weitere 50 Cent für jede im Haushalt lebende Person.

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