Andreas Haas (Fachstelle Brandschutz) wird mit Kollegen die Masken nach einem festen Schlüssel an die Pflegedienste verteilen. Landrat Jan Weckler (r.) hofft, dass die Produktion der Masken in Deutschland und Europa bald wieder reibungslos läuft. 	FOTO: PRW
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Andreas Haas (Fachstelle Brandschutz) wird mit Kollegen die Masken nach einem festen Schlüssel an die Pflegedienste verteilen. Landrat Jan Weckler (r.) hofft, dass die Produktion der Masken in Deutschland und Europa bald wieder reibungslos läuft. FOTO: PRW

48 000 Masken werden verteilt

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Wetteraukreis (prw). Es gibt Nachschub: Rund 2,3 Millionen chirurgische Schutzmasken hat das Land Hessen für die Krankenhäuser, die stationäre und ambulante Altenpflege, den Rettungsdienst und die Gesundheitsämter sichern können. 49 566 davon sind seit Freitag in der Wetterau angekommen.

Wie Landrat Jan Weckler mitteilt, waren die Masken zentral in Gießen gelagert worden - unter polizeilicher Bewachung. »Wir haben unmittelbar nach der Information, dass die Schutzmasken da sind, diese in Gießen abgeholt.« 45 359 OP-Masken gehen nun an die ambulanten Pflegedienste, die dringend auf Schutzmaterial warten. 3049 weitere chirurgische Schutzmasken gehen an die Rettungsdienste, deren Material ebenfalls zur Neige geht. 1158 behält das Gesundheitsamt.

Keine weiteren Lieferungen in Sicht

Weitere Schutzmasken oder -kleidung sind laut Weckler derzeit weder vom Bund noch vom Land angekündigt, auch wenn auf allen Ebenen nach Lieferwegen gesucht werde. »Wenn weitere Lieferungen kommen, werden wir diese sofort an die entsprechenden Einrichtungen weiterleiten. Ich hoffe, dass alsbald auch die Produktion in Deutschland und Europa anläuft und die internationalen Lieferketten wieder besser funktionieren, um den hohen Bedarf zu erfüllen.«

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