Mit Maske und ohne größeres Gedränge

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Wetteraukreispm). Im Rahmen der Aktion "Sicherer Schulweg" führt die Polizei Kontrollen durch, um mit den Schulkindern gerade die jüngsten Verkehrsteilnehmer besonders zu schützen. Auch dieser Tage machten sich die Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Wetterau in diesem Sinne auf Tour und schlugen ihre Kontrollstelle in Büdingen auf.

In der Wilhelm-Lückert-Straße galt ihr Augenmerk dem Busverkehr. Gerade in ländlichen Gegenden transportieren Busse die Schüler an die Schulen, weshalb hier ein großes Maß an Sicherheit gefordert ist.

Die Polizisten kontrollierten zwischen 7.30 Uhr und 12.30 Uhr insgesamt 22 Linien- und Schulbusse. Dabei zeigten sich die Beamten sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die meisten Kinder auf dem Weg zur Schule bzw. auf dem Nachhauseweg, trugen ihre Masken. Auch gab es den Angaben zufolge kein größeres Gedränge an den Abfahrtstellen.

Schwere Verstöße oder Mängel an den Bussen waren nicht zu beanstanden. Mal fehlten die Fahrzeugscheine, mal war das Haltbarkeitsdatum eines Verbandkastens abgelaufen. In einem anderen Fahrzeug fehlten die Nothämmer, einem Linienbus mangelte es an der notwendigen Profiltiefe der Reifen.

Zeigten sich mal keine Busse, bewiesen die Gesetzeshüter Flexibilität und hielten auch vier Pkw, fünf Lkw und drei Motorräder an. Dabei erwischten sie vier Gurtmuffel und beendeten zwei Motorradausfahrten. Gründe dafür waren jeweils Manipulationen am Endtopf, weshalb die Zweiräder mit erloschener Betriebserlaubnis stehen bleiben mussten. Wenn sie wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt sind, wird sich der TÜV die Maschinen noch einmal anschauen.

Das Resumee der Kontrolleure fällt aufgrund des überwiegend regelgetreuen Verhaltens der Kontrollierten positiv aus. Mängel müssen behoben und dies in den nächsten Tagen nachgewiesen werden - damit der Schulweg sicher bleibt.

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