Markus Fenske bleibt Kita-Dezernent

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Die Bereitstellung und Organisation von Kinderbetreuungsplätzen ist für die Kommunen eine Mammutaufgabe – besonders dann, wenn Betreuungsplätze fehlen und Klagen von Eltern drohen. Warum sollte man in dieser Situation das Pferd wechseln? Das hat sich Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) gefragt und den ehrenamtlichen Stadtrat Markus Fenske (Grüne) das Angebot unterbreitet, das Kita-Dezernat, das dieser seit einem halben Jahr kommissarisch leitete, weiter zu übernehmen. Antkowiak: "Er hat das hervorragend gemacht und die Probleme in den Griff bekommen."

Die Bereitstellung und Organisation von Kinderbetreuungsplätzen ist für die Kommunen eine Mammutaufgabe – besonders dann, wenn Betreuungsplätze fehlen und Klagen von Eltern drohen. Warum sollte man in dieser Situation das Pferd wechseln? Das hat sich Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) gefragt und den ehrenamtlichen Stadtrat Markus Fenske (Grüne) das Angebot unterbreitet, das Kita-Dezernat, das dieser seit einem halben Jahr kommissarisch leitete, weiter zu übernehmen. Antkowiak: "Er hat das hervorragend gemacht und die Probleme in den Griff bekommen."

Fenske dankte für das Vertrauen und kündigte an, die Stadt werde in Zusammenarbeit mit den freien Kita-Träger im laufenden Kindergarten-Jahr 17 neue U 3-Plätze und 55 neue Ü 3-Plätze schaffen, davon 25 bei den freien Trägern. Es gehe um sechs verschiedene Baumaßnahmen in bestehenden Einrichtungen. Es fehlten aber weiterhin Plätze, weshalb für das Kita-Jahr 2019/20 weitere 58 U 3-Plätze sowie 180 Kita-Plätze für Kinder ab drei Jahren geplant sind. Darunter seien dann zwei größere Neubauten.

Näheres zu den Plänen will Fenske in der nächsten Woche bekanntgeben. Das Kita-Dezernat sei eine spannende Aufgabe, sagte der Grünen-Politiker dieser Zeitung. "Da ist ständig Bewegung drin." Dass er gefragt wurde, das Dezernat weiterhin zu leiten, habe ihn gefreut: "Die Kämmerin hat immer auch den Blick auf die Finanzen und der Bürgermeister den aufs Ganze. Ich bin da unabhängiger und in die Materie eingearbeitet. Ich will der Fürsprecher der Eltern sein." (Foto: pv)

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