Warten auf den Zug (von links): Landrat Joachim Arnold, Dr. André Kavai, Karl-Heinz Schneider, Stefan Klöppel und Thomas Busch.
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Warten auf den Zug (von links): Landrat Joachim Arnold, Dr. André Kavai, Karl-Heinz Schneider, Stefan Klöppel und Thomas Busch.

Main-Weser-Bahn: Ohne Friedberg geht nichts

Friedberg (pm). Erst wenn der viergleisige Ausbau der Main-Weser-Bahn von Frankfurt bis nach Friedberg realisiert wurde, können die dringend notwendigen Verbesserungen im S-Bahn- und Regionalverkehr vorgenommen werden. Darin waren sich alle Teilnehmer eines Treffens am Friedberger Bahnhof einig.

RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai erläuterte dabei in Begleitung von Thomas Busch (Bereichsleiter Verkehrs- und Mobilitätsplanung beim RMV) der lokalen Nahverkehrsorganisation ZOV-Verkehr den aktuellen Sachstand des viergleisigen Ausbaus der Zugverbindung zwischen Frankfurt-West und Friedberg.

Demnach soll für den ersten Bauabschnitt bis Bad Vilbel in Kürze mit den notwendigen Vorbereitungen wie der Einrichtung des Gleiswechselbetriebs begonnen werden. Auch wenn größere Bauarbeiten frühestens 2016 beginnen, zeigten sich ZOV-Verbandsvorsitzender Karl-Heinz Schneider, Landrat und RMV-Aufsichtsratsmitglied Joachim Arnold sowie Stefan Klöppel, Leiter von ZOV-Verkehr, erfreut, dass das Projekt nun endlich in die Umsetzungsphase übergehe. Bezüglich des zweiten Bauabschnitts zwischen Bad Vilbel und Friedberg sei jedoch noch eine längere Wegstrecke zurückzulegen, sagte Kavai bei dem Ortstermin. Hier stehe als nächstes die Erörterung der Einsprüche der Anhörungsberechtigten im kommenden Jahr an. Alle Gesprächsteilnehmer hoffen auf einen zügigen Fortgang des laufenden Planfeststellungsverfahrens.

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