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Sie haben gemeinsam die Grundzüge des Lötens erarbeitet (v. l.): Informatikschüler der Jahrgänge 9 und 10 mit Informatiklehrerin Natalia Mörler, Informatiklehrer Martin Preuschen und, im Hintergrund zugeschaltet, Hermann Diehl, technischer Ausbildungsleiter bei Continental.

Löten mit Online-Unterstützung

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Friedberg (pm). Löten verbindet. In diesem Sinne entwickelten die Adolf-Reichwein-Schule und das Unternehmen Continental Automotive in Karben trotz aller Widrigkeiten die Idee für einen Online-Workshop, der prompt an zwei Terminen vor den Osterferien mit Erfolg umgesetzt wurde.

Die Planung dauerte einige Zeit. Ideensammlung, organisatorische und technische Umsetzung, Anschaffen und Ausprobieren der technischen Bausätze, Erstellen eines Erklärvideos, Ausprobieren der Videokonferenzsysteme, Vorbereiten der Löt-Sicherheitsanweisungen und vieles mehr musste bedacht werden.

Smiley hilft beim Lernen

Im vorbereiteten Physiksaal empfing Hermann Diehl, technischer Ausbildungsleiter bei Continental, die Schülerinnen und Schüler zum neu konzipierten Workshop mit dem Titel »LED-Bausatz-Löten«. Diehl war per Videokonferenz zugeschaltet und gab den Teilnehmenden zunächst eine Sicherheitseinweisung für das Arbeiten an den Lötstationen. Darauf folgte ein in der Ausbildungswerkstatt erstelltes Erklärvideo zu den Bauelementen des Bausatzes und zur Planung und Durchführung des Lötvorganges. Nun ging es los.

Die Schülerinnen und Schüler nutzten den Lötbausatz »Smiley«, um die Grundlagen des Lötens auf einer Platine zu erlernen. Die Informatiklehrkräfte Natalia Mörler und Martin Preuschen betreuten den Lötkurs vor Ort. Schritt für Schritt wurden anhand der detaillierten Anleitung verschiedene Bauteile wie Widerstände, LEDs und Kondensatoren auf die Platine gelötet.

Diehl begleitete den Kurs durch Videozuschaltung und half in schwierigen Situationen. Zum Schluss legten die Teilnehmenden die Knopfzellen in das Batteriefach und bewunderten das blinkende Smiley-Gesicht. Die erste Berührung der Schülerinnen und Schüler mit dem Löten von SMD-Technologie (Surface Mounted Device) machte Lust auf mehr.

»Von mir aus könnten wir so etwas häufiger machen«, kommentierte einer der teilnehmenden Schüler am Ende der Veranstaltung. Die Lernenden und die Lehrkräfte bedankten sich bei Hermann Diehl.

Die Kooperation zwischen Continental und der Adolf-Reichwein-Schule existiert bereits seit einigen Jahren und wird immer wieder mit neuen gemeinsamen Projekten, Workshops und Betriebsbesichtigungen erweitert, teilte die Schule mit.

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