Lob vom RP für Senkung der Kreisumlage

  • vonRedaktion
    schließen

Wetteraukreis (prw) Die Corona-Pandemie hat auch die Kreisfinanzen durcheinandergeschüttelt. Statt des geplanten Doppelhaushaltes 2021/22 hatte der Kreistag für dieses Jahr einen Einzelhaushalt beschlossen. Wie Finanzdezernent Matthias Walther (CDU) mitteilt, wurde dieser jetzt vom Regierungspräsidium (RP) Darmstadt genehmigt. Auch wenn krisenbedingt ein Haushalt mit roten Zahlen (ein Minus von 34 Millionen Euro von 2021 bis 2024) abgeliefert wurde, beurteilt Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid die finanzielle Leistungsfähigkeit des Wetteraukreises als »noch gesichert«.

»Das ist inhaltlich die beste uneingeschränkte Genehmigung, die wir unter den gegebenen Bedingungen erhalten konnten«, freut sich Walther. Dank der »sparsamen und vorausschauenden Haushaltsführung der vergangenen Jahre« könne man künftige Defizite abfangen. Lob aus dem RP gibt es für die Senkung der Kreisumlage auf 29,6 Prozent. Das sei unter Berücksichtigung der besonderen Belastungen durch die Corona-Pandemie eine spürbare finanzielle Entlastung für die Wetterauer Städte und Gemeinden und besonders zu begrüßen. Auch die Senkung der Schulumlage um 0,8 auf 13,75 Prozent wurde abgesegnet.

Finanzielle Auflagen für den Kreishaushalt gibt es nicht, wohl aber Empfehlungen, nämlich die »eigenverantwortlich kritische Überprüfung der vorgehaltenen Leistungen und Standards vorzunehmen«. Das decke sich mit den eigenen Haushaltszielen, sagt Walther. Man werde dem weiterhin nachkommen, ohne dabei die notwendigen Investitionen zu unterlassen und die Verpflichtungen im sozialen Bereich erfüllen. »Unsere Finanzen sind grundsolide. Wir bewegen uns aber an der Grenze des finanziell Machbaren und können keine Mehraufwände akzeptieren ohne Refinanzierung. Das habe ich auch in den internen Budgetgesprächen mit den Haushaltsverantwortlichen klargestellt.«

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare