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Die Direktkandidaten der Linken für die beiden Wetterauer Wahlkreise: Julian Eder und Stella Luise Smith.

Linke wählt Direktkandidaten

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Wetteraukreis (pm). Die Mitglieder der Linken in der Wetterau und im Main-Kinzig-Kreis haben ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl im kommenden September gewählt. Im Wahlkreis Wetterau I (177) ist der 22-jährige Azubi Julian Eder aus Bad Nauheim gewählt worden. Im Wahlkreis Wetterau II/Main-Kinzig/Vogelsberg (175) wurde die 20-jährige Studentin Stella Luise Smith aus Nidda als Direktkandidatin gewählt.

Kreisvorsitzende Gabi Faulhaber sagte: »Julian Eder hilft in der Sozialsprechstunde des Vereins Linke Hartz-IV-Hilfe mit und unterstützt die Kreistagsfraktion der Linken bei sozialpolitischen Initiativen. Er war Mitinitiator der ›Fridays for Future‹-Aktionen in der Wetterau. Stella Luise Smith studiert Biologie und hat dementsprechend großes Interesse an ökologischen Fragen.«

In ihrer Rede auf der Mitgliederversammlung haben beide ihre Sorge über die globale Politik ausgedrückt: Das Großmanöver »Defender« an der russischen Grenze destabilisiere die Sicherheitslage in Europa. Eder bezog sich auf den 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus (8. Mai): »Krieg kann kein politisches Mittel sein, das müsste nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg mit 60 Millionen Toten ja wohl klar sein«, sagte er. Und: »In Europa gibt es keinen Frieden ohne Russland. Es braucht diplomatische Lösungen unter Einbeziehung Russlands und keine Großmanöver und Sanktionen. Die deutsche Außenpolitik muss Friedenspolitik sein. Wir wollen keinen Erhöhung des Rüstungsetats auf 70 Milliarden Euro. Das Geld muss zur Bewältigung der Krise und zur Abfederung der sozialen Krisenfolgen genutzt werden.«

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