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Für die Planung einer Fotovoltaikanlage sei nun die beste Zeit, sagt BUND-Kreisvorsitzender Dr. Werner Neumann.

Letzte Chance zum Anmelden

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Wetteraukreis (pm). Der BUND-Kreisverband weist daraufhin, dass jetzt die letzte Gelegenheit besteht ältere Fotovoltaikanlagen sowie Stromspeicher beim »Marktstammdatenregister« der Bundesnetzagentur anzumelden. Sonst drohe ein Verlust der Einspeisevergütung. Die Frist sei zwar am 31. Januar abgelaufen, allerdings könnten Meldungen noch nachgereicht werden, erläutert der BUND-Kreisvorsitzende Dr.

Werner Neumann. Die Anmeldung sei relativ einfach im Internet umsetzbar. Gemäß bundesweiten Daten könnten etwa 1000 Anlagen in der Wetterau (und über 20 000 in Hessen) betroffen sein, meint er.

Laut Neumann können nicht nur bei Süddächern, sondern auch bei nach Osten oder Westen ausgerichteten Dächern PV-Anlagen effektiv und wirtschaftlich betrieben werden. Verbunden mit Stromspeichern könne man selbst einen großen Anteil des selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haus verwenden. Die Grenze, bis zu der dafür keine EEG-Umlage zu zahlen sei, habe der Staat gerade von 10 auf 30 Kilowatt installierter Leistung erhöht.

Neumann, der auch Mitglied in der Mittelhessischen Energiegenossenschaft ist, hat einen Leitfaden erstellt, der zeigt, wie man bei der Planung vorgehen kann. Er vergleicht auf Anfrage auch Preise verschiedener Anbieter mit denen, die neuen Anlagen planen. »Wir sollten als PV-Anlagenbetreiber unsere Erfahrungen austauschen, von der dann neue Betreiber profitieren können«.

Auch könne man überlegen, ob man das Dach besser dämmt und ob zusätzlich eine solarthermische Anlage zur Unterstützung von Heizung und Warmwasser installiert werden kann. Dazu können staatliche Fördermittel genutzt werden. Infos unter wetteraukreis.bund.net.

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