Als "Hotspot" am ersten Aktionswochenende von "Friedberg macht Urlaub" erweist sich der "Strand" mit Tapasbar vor Lederwaren Steck.	FOTOS: LONI SCHUCHARDT
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Als »Hotspot« am ersten Aktionswochenende von »Friedberg macht Urlaub« erweist sich der »Strand« mit Tapasbar vor Lederwaren Steck. FOTOS: LONI SCHUCHARDT

Leckere Tapas, heiße Italo-Hits

  • vonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen bildeten den passenden Rahmen für das erste Aktionswochenende im Rahmen von »Friedberg macht Urlaub«, einer Gemeinschaftsaktion der Werbegemeinschaft »Friedberg hat’s« und der Stadt. Die vier »Strandbereiche« vor der Buchhandlung Bindernagel, Lederwaren Steck, König plus und Friseur Korff wurden immer wieder genutzt. »Meist setzen sich Familien mit Kindern hin, trinken was oder lecken ein Eis«, meinte Tina Kost von König plus.

Vor der Buchhandlung Bindernagel wurde ein »Bücherflohmarkt im Sand« veranstaltet. Wer wollte, konnte die Bücher gegen eine Spende mit nach Hause nehmen. Immer wieder mal besetzt waren auch die Gartenstühle vor der Parfümerie Lisa oder die Liegestühle samt Handtuch bei Betten-Decher und vor Mangels. Als »Hotspot des Tages« entpuppte sich der »Strand« vor Lederwaren-Steck. Das hatte einen besonderen Grund: Sonja Rossini von der Café Bar Zaragossa hatte eine kleine Strandbar aufgebaut.

Neben coolen Drinks waren original spanische Tapas wie Pincho Jamon mit Serrano-Schinken oder Pincho Manchego mit Manchego-Käse sowie Tortillas, Aioli oder Oliven der Renner. »Das schmeckt lecker«, urteilten Wolfgang Larisch und Kerstin Hulbe übereinstimmend. Die beiden Friedberger sind von der Aktion »Urlaub in Friedberg« begeistert. »Ist doch eine schöne Idee, auch wenn dies natürlich kein Ersatz für die Feierabendtreffs sein kann«, sagte Larisch. Die Veranstaltungen auf dem Elvis-Platz fehlten schon, ergänzte Hulbe.

Während das Paar die Spezialitäten genoss, kamen Sängerin Sonja Rossini und ihr musikalischer Begleiter Gaetano Trinaccio vom Trio United Feeling mit dem Keyboard auf einem Handwagen an. Schnell wurde ein Stromanschluss gefunden, und schon ging es los mit italienischen Popklassikern. Das Duo zog fünf Stunden lang die Kaiserstraße hoch und runter, um immer wieder kleine Konzerte zu geben.

Initiatoren zufrieden mit Resonanz

Gleiches galt für Sänger, Gitarrist und Songwriter Jean Jacques, der über ein riesiges Repertoire von Irish Folk über Beatles-Songs bis hin zu Rockklassikern verfügt. Für den Musiker war es das zweite Engagement nach dem Lockdown überhaupt. »Ich bin so froh, wieder spielen zu dürfen. Die Leute bleiben stehen, hören zu und freuen sich«, sagte der Musiker, der bis vor kurzem in Assenheim wohnte und nun in Frankfurt lebt.

»So haben wir uns das vorgestellt. ›Friedberg macht Urlaub‹ soll ja kein Festivalcharakter haben. Wir wollen etwas bieten, was in diese Zeit passt«, erklärte Ulf Berger, Vorsitzender von »Friedberg hat’s«. Er freute sich über die positive Resonanz an diesem ersten Aktionswochenende, dem bis 21. September weitere kleine Angebote an jedem Wochenende folgen werden.

Berger hatte aber noch einen anderen Grund zu strahlen. Am Freitagnachmittag erhielt er die Mitteilung des hessischen Wirtschaftsministeriums mit den Preisträgern des diesjährigen Sonderwettbewerbs von »Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen.« Die von der Wirtschaftsförderung der Stadt und »Friedberg hat’s« eingereichte Aktion mit dem Titel »Machen wir das Beste draus« gehört zu den 15 Preisträgern und erhält mit 17 000 Euro das höchste Preisgeld (Bericht folgt).

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