Landrat: Polizei kontrolliert Schulhöfe

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Wetteraukreis (prw). Landrat Jan Weckler begrüßt die Entscheidung der Regierung, weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu ergreifen. Das teilt er in einer Pressemitteilung mit. »Angesichts der Zunahme der Infektionen war es nicht mehr verantwortbar, Versammlungen von bis zu 100 Personen zu gestatten«, sagt Weckler. Die Zahl ist erst auf fünf, dann auf zwei Personen im öffentlichen Raum begrenzt worden. Auch Restaurants und Gaststätten mussten am Wochenende schließen. Wie Weckler betont, gelte die Regelung auch für Lauftreffs, für Hochzeitsfeiern und auch für Beisetzungen und Trauerfeiern. Eine Ausnahme gebe es für Familienhaushalte mit mehr Mitgliedern.

Weckler nennt die aktuellen Maßnahmen richtig und wichtig, nachdem Apelle gescheitert seien, auf freiwilliger Basis das Treffen größerer Personengruppen zu unterlassen. »Wie erleben in diesen Tagen, dass im Wetteraukreis Schülerinnen und Schüler die unterrichtsfreie Zeit nutzen, um sich auf dem Schulgelände in größeren Gruppen zu treffen. Das ist nicht zu akzeptieren und mit den aktuellen Entscheidungen definitiv untersagt. Die Polizei wird in den nächsten Tagen verstärkt auch dort kontrollieren«, kündigt Weckler an.

Der Landrat appelliert an den Gemeinsinn aller Wetterauerinnen und Wetterauer: »Nehmen Sie die Warnungen und Ratschläge von Fachleuten, Virologen, Intensivmedizinern und vor allem von Augenzeugen der Verhältnisse in italienischen Krankenhäusern ernst! Halten Sie sich an die Vorgaben, gerade auch aus Solidarität gegenüber den älteren Menschen, zum Beispiel innerhalb der eigenen Familie. Wir müssen die Ausbreitung des Virus verlangsamen. Nur so werden unsere medizinischen Kapazitäten für die ernsten Fälle ausreichen.«

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