Landesgartenschau: Bewerbung eingereicht

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Wetteraukreis (hed/pm). Gemeinsam mit Schotten wollen zehn Wetterauer Kommunen die hessische Landesgartenschau (LGS) 2027 ausrichten.

Wie Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, stammt die erste interkommunale Bewerbung für eine LGS aus Oberhessen: Elf beteiligte Kommunen (Büdingen, Ranstadt, Schotten, Hirzenhain, Nidda, Glauburg, Limeshain, Kefenrod, Echzell, Ortenberg und Gedern) wollen die Schau gemeinsam ausrichten. Vor der Bewerbung des kommunenübergreifenden Zusammenschlusses waren die Förderrichtlinie entsprechend geändert worden.

Bewerbungen gibt es auch aus Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis), Frankenberg (Waldeck-Frankenberg), Schwalmstadt, (Schwalm-Eder-Kreis) und Bad Homburg (Hochtaunuskreis).

Erstmals werde es möglich sein, dass die LGS anstelle von sechs Monaten auch nur drei Monate dauern kann, erklärte die Ministerin. »Damit wollen wir einen Anreiz für kleinere Kommunen geben, sich zu beteiligen. Durch das neue Format werden diese entlastet.«

Die Landesgartenschau in Hessen findet alle vier Jahre statt. Die Blumenschau im Jahr 2027 wird mit bis zu 3,5 Millionen Euro vom Land unterstützt. Fulda ist der nächste Austragungsort im Jahr 2023.

»So viele Kommunen haben sich noch nie für eine Landesgartenschau in Hessen beworben. Das zeigt, dass die Städte und Gemeinden die ökologischen, städtebaulichen, touristischen und wirtschaftlichen Vorteile einer Landesgartenschau zu schätzen wissen«, sagte Hinz. In den Kommunen entstünden neue Möglichkeiten, Natur in der Stadt zu erleben. Es würden Orte der Erholung geschaffen, Grünflächen und Parks würden zu einem besseren Klima in der Stadt beitragen. Eine Landesgartenschau bringe kurzfristig viele Besucher, aber auch nach dem Event bleibe langfristig die grüne Infrastruktur erhalten. »Unabhängig von den Besucherzahlen wird die Gemeinde nachhaltig weiterentwickelt«, ergänzte die Ministerin.

Die Bewerber werden nun Machbarkeitsstudien in Auftrag geben, anhand derer die Landesregierung darüber entscheiden will, wer letztlich den Zuschlag erhält.

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