Land hilft bei nachhaltigen Gründungen

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Wetteraukreis(pm). Klimaschutz, demografischer Wandel, Digitalisierung - die Welt steht vor großen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Sozialunternehmen an Bedeutung. Statt Gewinnsteigerung um jeden Preis steht für Sozialunternehmer (Social Entrepreneurs) die Lösung drängender sozialer und ökologischer Probleme im Fokus. Gerade das Coronavirus sowie der Klimawandel haben den Trend hin zu Gründungen in diesem Bereich noch einmal beschleunigt, entgegen dem allgemeinen Trend einer rückläufigen Gründungsquote. Das Potential von Sozialunternehmen hat auch das Land erkannt. Nach einer Initiative der Landtagsabgeordneten Kaja Kinkel (Grüne) hat Hessen als erstes Bundesland ein auf Sozialunternehmer zugeschnittenes Förderprogramm entwickelt.

Das Programm, das zunächst bis Jahresende befristet ist, unterstützt Personen, die ein Sozialunternehmen gründen möchten oder dies vor Kurzem getan haben. Geografisch wird das Land unter verschiedenen Projektpartnern aufgeteilt, die dann mit Regionalscouts lokale Sozialunternehmer in das Projekt überführen.

Für den Wetteraukreis und den Raum Mittelhessen ist das Technologie- und Innovationszentrum Gießen (TIG) zuständig und wird somit zum neuen Hotspot für sozial/nachhaltige Gründungen. "Je nach Bedürfnis der Gründer können wir mit Fachberatung in den unterschiedlichsten Bereichen, Co-Working-Plätzen, einer starken Online-Community und Workshops unterstützen", erläutert Antje Bienert, Geschäftsführerin des TIG. Die Co-Working-Plätze befinden sich in Gießen. Regionalscout für Mittelhessen wird Christian Deiters, der bereits mit social-startups.de eine große Plattform zur Förderung von Sozialunternehmen aufgebaut hat. Weitere Infos auf www.tig-gmbh.de/projekte/sozialinnovator.

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