Die Kulturbeauftragten aus den Kommunen treffen sich zum Austausch (v. l.): Martin Guth, Vanessa Raschke, Marion Hallwirth, Sebastian Göbel, Karola Backes-Richter, Cornelia Dörr, Björn Kral, Sebastian Briel, Sigrid Bartsch und Nicole Leister.
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Die Kulturbeauftragten aus den Kommunen treffen sich zum Austausch (v. l.): Martin Guth, Vanessa Raschke, Marion Hallwirth, Sebastian Göbel, Karola Backes-Richter, Cornelia Dörr, Björn Kral, Sebastian Briel, Sigrid Bartsch und Nicole Leister.

"Kultur kennt keine Stadtgrenze"

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Zum zweiten Mal haben sich Mitarbeiter aus den Kulturbüros von acht Kommunen getroffen. Wie es nun in einer Pressemitteilung über das Treffen heißt, sei bereits zu Beginn der Corona-Pandemie der Wunsch groß gewesen, sich zwecks Erfahrungsaustauschs und Bündeln gemeinsamer Kräfte und Ressourcen regelmäßig zu treffen. Alle Kommunen des Wetteraukreises wurden angefragt, ob sie sich an einem Arbeitskreis beteiligen wollen.

Acht Kulturbüros arbeiten bereits tatkräftig mit und tauschen sich aus: Altenstadt, Bad Nauheim, Florstadt, Friedberg, Nidda, Rosbach, Wölfersheim.

Nachdem zunächst überhaupt keine Veranstaltungen stattfinden konnten, stellten sich die Kulturbeauftragten die Frage, wie trotzdem Kultur angeboten werden kann. Im Sommer wurden die Corona-Verordnungen gelockert, sodass die acht Kommunen insbesondere Open-Air-Veranstaltungen durchführen konnten. Die Veranstaltungsreihen seien sowohl bei Bürgern als auch bei Künstlern sehr gut angekommen. Alle Vertreter der acht Kommunen sind sich einig, dass es eine zentrale Aufgabe ist, insbesondere in der Pandemie-Zeit trotzdem Kulturveranstaltungen zu planen, sodass es auch in Zukunft in der Wetterau eine bunte und vielfältige Künstlerszene gibt. Unlängst hat sich der Arbeitskreis in Rosbach getroffen. Bürgermeister Steffen Maar begrüßte und dankte für den kollegialen Austausch. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kulturbüros berichteten von den Veranstaltungen im Sommer: Welche Herausforderungen gab es durch Corona bei der Durchführung? Wie geht man bei künftigen Veranstaltungen damit um? Welche alternativen Kultur-Konzepte können für die Zukunft geschaffen werden? Sind Veranstaltungen im Innenbereich überhaupt noch denkbar? Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Herausforderungen durch Corona auch 2021 weiter bestehen bleiben werden und sich Veranstalter neue kreative Wege überlegen müssten. Allen Kommunen sei die Unterstützung lokaler Künstler aus der Wetterau besonders wichtig. Eine Datenbank aller Wetterauer Künstler ist bereits in Arbeit. Die Gruppe der Kulturbeauftragten wird von der "TourimusRegion Wetterau" ergänzt. Um eine größere Wahrnehmung von kulturellen Veranstaltungen in der Wetterau zu ermöglichen, wurde eine Facebook-Seite von Sebastian Göbel aus Wölfersheim erstellt. Die Seite ist über https://www.facebook.com/wetteraukultur aufrufbar. FOTO: PM

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