agl_har_Eintracht_Mutter_4c
+
Kurz vor der Saalöffnung präsentiert das Eintracht-Kuchen-Team einige der Torten.

Kuchen und Torten zum Muttertag

  • VonHarald Schuchardt
    schließen

Friedberg-Ockstadt (har). Zu den Höhepunkten bei Festen im Kirschendorf gehören seit Jahrzehnten die großen Kuchenbüfetts mit unzähligen Torten, Blechkuchen und Obstböden. Da seit mehr als einem Jahr wegen der Pandemie keine Feiern mehr stattfinden können, hat der Gesangverein Eintracht anlässlich des Muttertags im katholischen Jugendheim ein »Kuchenbüfett to go« veranstaltet.

Nach der Premiere am letzten Augustsonntag im vergangenen Jahr, dem traditionellen Kerbsonntag, und der zweiten Auflage am ersten Adventssonntag hieß es zum dritten Mal »Kuchen satt zum Abholen«.

Erneut hatten die Eintracht-Mitglieder gut 50 Kuchen und unzählige Muffins gebacken. »Hier steht jetzt nur die Hälfte aller Kuchen, die anderen sind noch in der Kühlung«, sagte Eintracht-Schriftführerin Sylvia Schäfer gut zehn Minuten vor der Öffnung des Saals, der nur mit Mundschutz betreten werden durfte.

Das Mitbringen eigener Behältnisse war ebenso wenig gestattet wie der Verzehr vor Ort. »Wir halten alle momentan gültigen Hygieneauflagen genau ein«, erklärte Schäfer, wozu auch genügend Abstand und ein getrennter Ein- und Ausgang gehörten. Auch vor dem Jugendheim wurden die Hygienevorschriften umgesetzt: Eine Kette war auf dem Weg vor dem Eingang gespannt worden, um genügend Platz für das Einhalten des Mindestabstands zu schaffen.

Wie beliebt das Kuchenbüfett ist, hat sich schon eine Viertelstunde vor der Saalöffnung gezeigt. Da standen bereits um die 20 potenzielle Kuchenkäufer in der prallen Sonne. Es dauerte nicht lange, da zog sich die Schlange bis hin zur Bushaltestelle.

Erlös fließt in die Vereinskasse

Das sechsköpfige »Kuchen-Team« kam ins Schwitzen. Fast eine Stunde dauerte es, bis die Schlange »abgebaut« war. Dafür dass alles ordnungsgemäß ablief, sorgte neben anderen Eintracht-Vorsitzender Jochen Albrecht als »Türsteher« am Notausgang, der zum regulären Ausgang umfunktioniert worden war.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Verein zugute, denn es fehlen die Einnahmen aus den Konzerten und anderen Aktivitäten. Albrecht: »Wir hoffen, dass es jetzt das letzte Kuchenbüfett to go war.«

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare