Jörg Meisinger, Susanne Reutzel (beide M.) empfangen die Sozialdemokraten Evelyn Weiß und Jürgen Volz.	FOTO: DR. KD RACK
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Jörg Meisinger, Susanne Reutzel (beide M.) empfangen die Sozialdemokraten Evelyn Weiß und Jürgen Volz. FOTO: DR. KD RACK

Die Krise gut weggesteckt

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Friedberg (pm). »Wir hatten das Glück, unser Geschäft keinen Tag in der Corona-Krise geschlossen halten zu müssen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter beschäftigen zu können. Insofern hatte ich keine schlaflosen Nächte, wie manch andere Unternehmer hier am Ort«, sagt Jörg Meisinger, Inhaber der gleichnamigen und seit 2006 in Friedberg etablierten Metzgerei auf der Kaiserstraße. Meisinger hatte kürzlich Besuch von den Friedberger SPD-Politikern Stadträtin Evelyn Weiß, Jürgen Volz und Dr. Klaus-Dieter Rack.

Auch Meisinger und sein Fachpersonal in Produktion und Verkauf waren Mitte März erst einmal verunsichert gewesen, wie mit den Krisen-Einschränkungen und behördlichen Hygiene- und Abstandsauflagen angemessen umzugehen war. Der Verkaufsraum wurde rasch mit Plexiglas-Schutzscheiben ausgestattet, und Kunden wurden nur noch vereinzelt ins Geschäft hineingelassen - eine Regelung, die mit Maskenpflicht heute noch gilt.

Auch wenn der Partybetrieb erst einmal stillgelegt werden musste - Meisinger ist beispielsweise einer der drei konzessionierten Caterer in der Stadthalle, in der seit März keine Veranstaltungen stattfanden -, die Versorgung von Privat- oder Betriebsfeiern und Geschäftsmeetings wegen Corona wegfiel, so hat die Metzgerei in den vergangenen Monaten doch keine Einbußen erlitten. Den Kunden, gerade älteren Menschen, wurde unter »Meisinger hilft« ein Lieferservice angeboten, der auch gut angenommen wurde. Es kamen laut Meisinger zwar zahlenmäßig weniger Kunden, die sich aber jeweils reichlich eindeckten, zum Teil auch mit vakuumierter, länger haltbarer Ware. »Das Ladengeschäft hat im Umsatz deutlich zugenommen«, sagt Meisinger, für den sich die Corona-Krise geschäftlich alles andere als nachteilig ausgewirkt hat.

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