Bei der Kreistagssitzung am Mittwoch kam es zu einer Auseinandersetzung. Zwischen Landrat Weckler und einem Maskenverweigerer kam es zu einer Rangelei. (Symbolbild)
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Bei der Kreistagssitzung am Mittwoch kam es zu einer Auseinandersetzung. Zwischen Landrat Weckler und einem Maskenverweigerer kam es zu einer Rangelei. (Symbolbild)

Masken verweigert

Wetterau: Eklat um Maskenverweigerer – Rangelei bei Kreistagssitzung

Rangelei bei einer Kreistagssitzung in der Wetterau: Mehrere Personen hatten sich zuvor offenbar nicht an die Corona-Regeln gehalten.

Wetteraukreis - Im Vorfeld der Kreistagssitzung in der Echzeller Horlofftalhalle ist es am Mittwoch zu einer Rangelei zwischen Landrat Jan Weckler (CDU) und einem Maskenverweigerer gekommen. Bevor der Kreistagsvorsitzende Armin Häuser (CDU) die Sitzung eröffnen konnte, hatte er mehrere Personen, die sich nicht an die Corona-Regeln halten wollten und das Tragen von Atemschutzmasken ablehnten, aufgefordert, die Halle zu verlassen.

Auch als Landrat Jan Weckler sie im persönlichen Gespräch aufforderte, blieben sie unbeeindruckt. Am Ende kam es sogar zu Rangeleien an der Saaltür, weil die Maskenverweigerer nicht freiwillig gehen wollten.

Zwischenfall bei Kreistagssitzung in der Wetterau: NPD beklagt beschämendes Verhalten

NPD-Landesgeschäftsführer Daniel Lachmann spricht in einer Pressemitteilung von einem »beschämenden Verhalten« gegenüber den Zuschauern, die ihren »Unmut zum Maskenzwang« hätten kundtun wollen. Nach der Aufforderung hätten alle - bis auf einen Besucher mit Attest - ihre Masken aufgesetzt.

Erst mit einer Viertelstunde Verspätung konnte die letzte Kreistagssitzung dieser Sitzungsperiode eröffnet werden. Das Gremium war in die Halle nach Echzell ausgewichen, da diese viel mehr Platz bietet als der Sitzungssaal im Kreishaus in Friedberg. Trotzdem wäre der Platz gar nicht notwendig gewesen, denn die Fraktionen hatten sich bereits im Vorfeld auf eine kleinere Anzahl teilnehmender Kreistagsabgeordneter geeinigt. Mehrere Dringlichkeitsanträge machten diese Planung allerdings zunichte, denn deren Aufnahme auf die Tagesordnung müssen zwei Drittel aller Abgeordneten zustimmen - so die Vorschrift. So wurde der Dringlichkeit der Anträge zur Hochwasserhilfe und zum Fonds Naturkatastrophen zugestimmt, der Antrag auf Zuwendungen für das Projekt »Mehr-Generationenhaus« abgelehnt. Danach verließ ein Teil der Kreistagsabgeordneten absprachegemäß die Sitzung. (jwn)

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