Kreis: Vorreiter bei Beschäftigung von Behinderten

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Wetteraukreis (prw). »Die Kreisverwaltung ist bei der Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung vorbildlich«, schreibt der Wetteraukreis in einer Pressemitteilung. Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist gesetzlich geregelt. Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung vorhalten.

Wer diese Vorgaben nicht erfüllt, muss eine Ausgleichsabgabe zahlen, die zwischen 125 und 320 Euro pro unbesetztem Platz liegt.

Nach den Vorgaben des Gesetzes müsste die Kreisverwaltung 64 Plätze mit Menschen mit Behinderung besetzen. »Tatsächlich beschäftigen wir aber 117 Menschen mit Behinderung, bieten also 53 Arbeitsplätze über die Pflicht hinaus an, um Menschen mit einer Behinderung einen Arbeitsplatz zu ermöglichen«, berichtet Landrat Jan Weckler, der die Kreisverwaltung hier in einer Vorreiterrolle sieht.

»Im Rahmen dieser Vorreiterrolle möchten wir auch gerne Arbeitgeber in Wirtschaft und Verwaltung ermutigen, Menschen mit einem Handicap einzustellen. Unsere Erfahrung ist, dass die Beeinträchtigung sich in den meisten Fällen gar nicht oder kaum auf die Arbeit auswirkt.«

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