3500 Personen geimpft

Kreis vergibt keine Termine für Impfzentrum

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Wetteraukreis (prw). Noch ist der Impfstoff knapp. Rund 3500 Wetterauer haben in den vergangen Wochen ihre erste Impfung erhalten, weitere 500 Impfdosen können im Januar noch verimpft werden. Das teilt Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch mit und erinnert daran, dass Termine für die seit Montag geöffneten Impfzentren ausschließlich über das Land stattfinden.

Im Wetteraukreis impfen mobile Impfteams seit drei Wochen Bewohner in Alten- und Pflegeheimen und deren Belegschaft. Menschen über 80, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, konnten sich seit vergangener Woche für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: über die Hotline 116 117 oder per Online-Anmeldung auf impf terminservice.de.

Weil die Callcenter und die Webseite zuletzt völlig überlastetet waren, haben viele Menschen im Wetterauer Gesundheitsamt angerufen und dort um einen Termin gebeten, berichtet Becker-Bösch. »Das führte dann zu einer erheblichen Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich vornehmlich der Kontaktnachverfolgung widmen.«

Laut der Dezernentin hat der Kreis keinen Einfluss auf die Terminvergabe, »zumal wegen der knappen Impfstoffvorräte derzeit ohnehin keine weiteren Termine buchbar sind«.

Das Wetterauer Impfzentrum in Büdingen wird nach Aussage von Innenminister Peter Beuth am 9. Februar öffnen - selbst dann, wenn es noch an Impfstoff mangelt.

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