Kreativ sein für Senioren

  • Dagmar Bertram
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Wetteraukreis (dab). Die »Jugendpflege 4.0« hat sich eine besondere Aktion für Senioren einfallen lassen. In jeder der zugehörigen Kommunen - Reichelsheim, Florstadt, Echzell und Wölfersheim - gibt es ein Alten- und Pflegeheim. Die Kinder und Jugendlichen sind aufgerufen, den Bewohnern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern - zum Beispiel mit Bildern oder Briefen.

Seit dem 16. März sind auch die Jugendräume geschlossen, und sie werden es noch mindestens bis zum 3. Mai bleiben. Auch die Osterferienspiele mussten dieses Jahr coronabedingt ausfallen. »Wir haben uns was für euch überlegt und kämpfen gemeinsam gegen die Langeweile«, haben die Jugendpfleger vor einigen Tagen mitgeteilt. Am Montag nun haben sie die erste Challenge (Herausforderung) gestartet.

»Wir brauchen eure Hilfe«, bitten sie die Kinder und Jugendliche unter dem Hashtag #becreative (sei kreativ) um Unterstützung. »Gemeinsam mit euch wollen wir den lieben Seniorinnen und Senioren in unseren Alten- und Pflegeheimen eine Freude bereiten.« Die Kinder könnten ihnen zum Beispiel ein Bild malen oder einen Brief schreiben. »Was beschäftigt euch zurzeit, was macht euch Freude? Was vermisst ihr? Wie verbringt ihr die Zeit zu Hause bei dem tollen Wetter? Was seht ihr, wenn ihr mit euren Rädern durch die Natur düst?«

Aktion bis Sonntag

Vorgaben gibt es keine, nur diese: »Lasst eurer Kreativität freien Lauf und zaubert den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht. Sie müssen diese schwere Zeit leider ohne Besuche von ihren Familien, Kindern und Enkelkindern überstehen, und wir wollen gemeinsam mit euch für eine kleine Abwechslung sorgen und alles ein wenig bunter machen.«

Die fertigen Bilder und Briefe sollen an die Jugendpflege adressiert und bis Sonntag, 26. April, beim jeweiligen Rathaus eingeworfen werden: Florstadt - Freiherr-vom-Stein-Straße 1; Reichelsheim - Zum Rathaus 1; Echzell - Lindenstraße 9; Wölfersheim - Hauptstraße 60. »Wir sind jetzt schon auf das Ergebnis gespannt und werden euch das ein oder andere ganz sicher auch auf Facebook und Instagram präsentieren.« Wer mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden ist, soll dies vermerken. »Also ran an die Stifte und los. Welche Kommune schafft die meisten Ergebnisse?«

In der nächsten Woche soll die nächste Challenge folgen.

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