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Viel zu tun haben die Konfirmanden in ihrem Bibelgarten.

Konfirmanden gestalten Bibelgarten

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Friedberg (pm). Dass ein Weinstock in der Bibel vorkommt, dürfte für die meisten nicht verwunderlich sein. Aber Gurken, Melonen und die Gewürz- und Heilpflanze Ysop? Zu welchen Bibelstellen diese Pflanzen gehören, das haben Konfirmanden aus Friedberg bei der Gestaltung eines Bibelgartens herausgefunden.

Seit Ende Mai hat die Gruppe um Pfarrerin Claudia Ginkel gemeinsam mit Gemeindepädagogin Tine Hölzinger am Bibelgarten gearbeitet. Er liegt auf dem Gelände des Friedberger Begegnungsgartens an den 24 Hallen, neben der Kinderfarm Jimbala.

»Die Jugendlichen haben die Pflanzen aus verschiedenen Bibelstellen herausgesucht und sich dann überlegt, was wo hin soll«, erzählt Ginkel. Die Gruppe zeichnete einen Plan, anschließend wurde die ausgewählte Fläche umgegraben und mit einem Weidenzaun vom Rest der Wiese abgetrennt. Es folgten das Säen und Setzen. »Letztendlich haben wir uns für Gurken, Melonen, Zwiebeln, Minze, Ysop und einen Weinstock entschieden«, berichtet Pädagogin Hölzinger.

Die Pflanzen gedeihen gut und bald können die ersten Früchte geerntet werden. Mithilfe der nächsten Konfirmanden-Gruppen soll der Bibelgarten immer weiter wachsen, die Pflanzen sollen zum Beispiel durch Schilder ergänzt werden, die die zugehörigen Bibelstellen benennen, und der Weinstock soll eines Tages um einen großen Torbogen am Eingang zum Bibelgarten ranken.

Der Begegnungsgarten ist ein Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau, der Kinderfarm Jimbala, der Regionale Dienstleistungen Wetterau (RDW), des NABU und des Friedberger Vereins Mensch mach mit!.

Gemeindepädagogin Tine Hölzinger ist seit Anfang Mai für die beiden Gärten des Dekanats, Begegnungs- und Interkultureller Garten, zuständig. Außerdem arbeitet sie im Familienzentrum Friedberg mit. Zuvor war Hölzinger etliche Jahre in der evangelischen Schulsozialarbeit an der Henry-Benrath-Schule in Friedberg tätig. FOTO: TINE HÖLZINGER

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