1. Wetterauer Zeitung
  2. Wetterau
  3. Friedberg

Klettergerüst an Grundschule: Zur Einweihung Akrobatik statt Champagner

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Friedberg (emh). Ein großes Maß an Eigeninitiative zeichnet die Grundschule Fauerbach aus, die am Freitag zur Einweihung ihres neuen Klettergerüsts und zum Schulfest eingeladen hatte. »Wir sind alle sehr stolz und froh, dass wir es geschafft haben, dieses tolle Spielgerät auf unserem Schulhof aufzubauen«, sagte Rektorin Maria Heese vor ihren 154 Schülern, deren Eltern und Sponsoren sowie Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel und Bürgermeister Michael Keller.

Friedberg (emh). Ein großes Maß an Eigeninitiative zeichnet die Grundschule Fauerbach aus, die am Freitag zur Einweihung ihres neuen Klettergerüsts und zum Schulfest eingeladen hatte. »Wir sind alle sehr stolz und froh, dass wir es geschafft haben, dieses tolle Spielgerät auf unserem Schulhof aufzubauen«, sagte Rektorin Maria Heese vor ihren 154 Schülern, deren Eltern und Sponsoren sowie Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel und Bürgermeister Michael Keller.

Für das große Spiel- und Bewegungsgerät waren fast 28 000 Euro erforderlich, wozu die Stadt Friedberg 10 000 Euro beitrug. Um die restlichen 18 000 Euro aufzubringen, waren seit 2007 zahlreiche Aktionen und eine intensive Sponsorensuche durchgeführt worden. Die Rektorin erinnerte unter anderem an den seit drei Jahren eingeführten Schulhofmarkt, bei dem Kinder im Unterricht hergestellte Werke verkaufen, an das im Jahre 2008 selbst entwickelte Musical »Der Schulhof der Träume«, an die selbst gebastelten Sparschweine für die Spendensammlung oder den Verkauf von selbst erstellten Kalendern und Weihnachtspostkarten. Als Höhepunkt erwähnte sie den Sponsorenlauf im Vorjahr, der vom Schirmherrn des Schulhofprojekts, dem zweimaligen Olympiateilnehmer des TSV 1885 Friedberg Fauerbach, Till Helmke, gestartet wurde.

Die Schulleiterin bedankte sich vor allem auch bei der »Schulhofgruppe« und dem Eltern- und Förderverein der Schule, die das Gemeinschaftsprojekt in Kooperation zwischen Lehrern und Eltern gemeinsam entwickelt, organisiert und verwirklicht haben. Dabei sei es nicht nur um die Organisation gegangen, sondern auch um konkrete Mitarbeit, etwa wenn es darum ging, zugunsten des Schulhofprojekts in einem großen Supermarkt Waffeln zu verkaufen oder die erforderlichen 50 Kubikmeter Perlkies als Fallschutz unter dem Klettergerüst in Eigenleistung aufzuschütten. »Damit unser Dank an die vielen Unterstützer nicht vergessen geht, haben wir die Namen auf eine Tafel am Schulhofeingang drucken lassen«, sagte Heese. Als die Tafel enthüllt wurde, war dies auch das Zeichen für die offizielle Inbetriebnahme des Klettergerüsts, das nicht nur in den Pausen, sondern auch im Rahmen eines Bewegungsförderungskonzepts genutzt werden soll. Zur Einweihung gab es statt Champagner vor und auf dem Klettergerüst begeisternde akrobatische Kunststücke, die Kinder in einer Aktionswoche einstudiert hatten.

Mit dem Hinweis, dass »zur endgültigen Realisierung unseres Schulhofs der Träume jetzt nur noch die Fertigstellung des Neubaus und der Abriss des alten Pavillons fehlen, damit wieder die ganze Fläche des Schulhofs genutzt werden kann«, eröffnete die Rektorin das Sommerfest, bei dem weitere Projekte der Aktionswoche vorgestellt wurden.

Auch interessant

Kommentare