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Andreas Scheunert (l.), Berivan Colak-Loens und Franz Tahedl bilden das SPD-Spitzenkandidatenteam für den Kernstadt-Ortsbeirat.

Kitas, Wohnraum, Burggelände

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Friedberg (pm). Die Friedberger SPD geht mit einem Team aus bewährten Kommunalpolitikern und neuen Mitgliedern an den Start zur Wahl für den Ortsbeirat Kernstadt - Frauen und Männer im Alter von 24 bis 66 Jahren: Andreas Scheunert, Berivan Colak-Loens, Franz Tahedl, Nicole Bucci, Mark Bansemer, Ilka Göbel, Benjamin Ster, Nathalie Barbay, Bernhard Bicking, Luca Tom Bauer und Matthias Hartmann.

»Im Ortsbeirat der Kernstadt Friedberg wird die SPD Sorge tragen, dass unsere Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger lebens- und liebenswert bleibt. Dazu gehören neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und dem Erhalt bzw. Ausbau von vorhandenen Infrastruktur- und Freizeiteinrichtungen (z. B. Kindertageseinrichtungen, Spielplätzen, Seewiese, Zusammenarbeit mit der THM) insbesondere die Gestaltung einer zukunftsweisenden Stadtentwicklung«, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.

Für eine attraktive Altstadt

Die Umgestaltung der Kaiserstraße habe mit der Neuanlage des Elvis-Presley-Platzes erfolgreich begonnen. In den nächsten fünf Jahren sollen die weiteren Bauabschnitte zur Sparkasse und zur Burg folgen, erläutert die SPD. Hierbei lege die Partei Wert auf eine attraktive Einkaufs-, Kultur- und Erlebnismeile, die den Bürgern vielfältige Möglichkeiten zum Aufenthalt und zum Flanieren biete. Der historische Charakter der Kaiserstraße und der Altstadt sollten gestärkt werden, fordert die SPD. Sie will unter anderem mit den Immobilieneigentümern und den Bewohnern »eine attraktive, lebenswerte Altstadt entwickeln, in der sozialverträgliches Miteinander und kulturelle Vielfalt erfahrbar werden«. Das vor Jahren von der SPD initiierte Quartiersmanagement und die Kooperation mit dem Diakonischen Werk seien zu intensivieren.

Die SPD setzt sich, wie sie selbst schreibt, für eine intensivere kulturelle und touristische Nutzung des Burggartens ein. » Gastronomische Angebote wären wünschenswert.«

Radwegenetz zügig ausbauen

Auf dem Kasernengelände will die SPD einen neuen Stadtteil für Alt- und Neubürger entstehen lassen, der sich durch unterschiedliche Wohnformen und Bildungs-, Gewerbe- und Freizeiteinrichtungen auszeichne. Weiter heißt es: »Diese Entwicklungen gehen einher mit einer zielgerichteten Verkehrsplanung für die ganze Kernstadt. Für die SPD sind alle Verkehrsformen - ob Pkw, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder zu Fuß - gleichberechtigt. Das innerstädtische Verkehrssystem soll auf diese Anforderungen hin überprüft, das Radwegenetz zügig ausgebaut und im Stadtgebiet zusätzliche Radabstellplätze geschaffen werden.«

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