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Erste Stadträtin Marion Götz und Abteilungsleiterin »Kindertagesstätten« Nicola Schlerf (vorne l.) begrüßen im Rathauspark neue Auszubildende der städtischen Kitas.

Kita-Personalsuche trägt Früchte

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Friedberg (pm). Die Stadt betreibt zwölf Kindertagesstätten mit unterschiedlichen pädagogischen Konzepten. Weitere Einrichtungen werden in den nächsten Jahren folgen. »130 pädagogische Fachkräfte gewährleisten in den Kitas täglich mit hohem Engagement die Betreuung und frühkindliche Bildung ihrer Schützlinge. In Zeiten des landes- und bundesweiten Fachkräftemangels stellt allerdings die Personalgewinnung eine kontinuierliche Herausforderung für alle Kita-Träger dar«, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket zwecks Personalgewinnung und -bindung habe Erste Stadträtin und Kita-Dezernentin Marion Götz im vergangenen Jahr mit ihrem Team auf diese Herausforderung reagiert. Teil der Initiative sei die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze in verschiedenen Formaten in den städtischen Kitas.

Erstmals auch Stipendien

»Die Ausbildung an sich und die praktischen Ausbildungsabschnitte insbesondere sind für die jungen Menschen und für die Stadt von hoher Bedeutung. Durch die praktische Arbeit im täglichen Betrieb lernen sie die Vielfalt der Einrichtungen kennen und finden den Rahmen, ihre Talente bestmöglich zu entfalten«, erläutert die Kita-Dezernentin. »Durch die gemeinsame Zeit entsteht eine Bindung zu den Einrichtungen und ihren Teams und zur Stadt als Träger. Besonders freuen wir uns, wenn wir die Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in ein Beschäftigungsverhältnis bei uns übernehmen können.«

Zum neuen Ausbildungsjahr, das im September begonnen hat, haben Götz und die Abteilungsleiterin Kindertagesstätten, Nicola Schlerf, 13 angehende Sozialassistentinnen und -assistenten sowie neun Anerkennungspraktikantinnen und -praktikanten begrüßt. Diese werden nun in den städtischen Kitas fachlich angeleitet und können im Kita-Alltag ihre Kreativität und Tatkraft einbringen.

Darüber hinaus konnten sechs junge Menschen für eine duale praxisintegrierte Ausbildung gewonnen werden, die ihre dreijährige Ausbildung bei der Stadt absolvieren. Eine Fachoberschülerin leistet darüber hinaus bei der Stadt ihr Praktikum für das Fachabitur ab.

Erstmals habe die Stadt Friedberg (Hessen) zudem in diesem Kita-Jahr auch Stipendien für Sozialassistentinnen und -assistenten angeboten, um diese bei der Finanzierung ihrer Ausbildung zu unterstützen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

»Als zusätzliche Maßnahme zur Führungskräftegewinnung und -entwicklung für die städtischen Kitas haben wir erstmalig auch einen Platz für ein duales Bachelorstudium ›Kindheitspädagogin und mehr-sprachige Bildung B.A.‹ vergeben. Am 1. Oktober wird eine angehende Kindheitspädagogin ihren Dienst bei der Stadt Friedberg (Hessen) antreten. Für diese Ausbildungsform kooperieren wir mit einer Hoch-schule in Bad Homburg, die den theoretischen Teil in Form des Studiums abdeckt, während die Stadt für den praktischen Teil zuständig ist«, informiert Götz weiter zum Stand der Nachwuchsgewinnung ein Jahr nach dem Start der Personalinitiative.

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