Kita, Demo, Joh

  • Jürgen Wagner
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Friedberg(jw). Corona, Kaufhaus Joh, Kaiserstraße und Kita Taunusstraße - es gibt Gesprächsbedarf, die Friedberger Kommunalpolitiker haben viele Themen zu bearbeiten. 24 Punkte umfasst die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung, die sich am kommenden Donnerstag, 10. September, um 18.15 Uhr in der Stadthalle trifft - wie mittlerweile gewohnt mit Gesichtsmasken und Abstandsregeln.

Die UWG fragt nach der LED-Beleuchtung für die Kreuzung der B 455 mit der Gießener Straße, hakt nach in Sachen Bewirtschaftung des Elvis-Presley-Platzes und will wissen, warum die "Demo gegen Rassismus" am 15. August nicht aufgelöst wurde, da die Hygienevorschriften nicht eingehalten worden seien. Die CDU schlägt vor, den Friedbergern Wirten eine Außenbewirtschaftung über Herbst und Winter bis ins nächste Frühjahr zu genehmigen. Weitere CDU-Anträge drehen sich um Wiesengräber für Sargbestattungen und ein "Gräberfeld für Kinder, die gestorben sind auf dem Weg zum Leben" ("Sternenkinder"). An der Seewiese sollen weitere Fahrradabstellanlagen installiert werden, fordert die CDU und schlägt für das Neubaugebiet "Steinern Kreuzweg" vor, dort Schautafeln mit Bezug zur historischen Bedeutung des Gebietes aufzustellen.

Für den Umbau der Kaiserstraße fordert die SPD einen Bericht über den Zustand der Kanalisation unter der Einkaufsmeile. Die SPD schlägt außerdem vor, in einen der leer stehenden Läden auf der Kaiserstraße die lange angekündigte Touristen-Information einzurichten.

Forderung nach mehr Schulbussen

Angesichts der Corona-Pandemie fordert die Linke, die Stadt solle sich bei der Verkehrsgesellschaft Oberhessen für mehr Schulbusse einsetzen. Die Grünen fordern für das Rathaus eine Umstellung von Frischfaser- auf Recyclingpapier. Weitere Themen sind unter anderem der Bebauungsplan für eine Kita in der Taunusstraße, der städtebauliche Vertrag mit dem Eigentümer der Joh-Immobilie sowie der dazugehörige Bebauungsplan und der B-Plan für das Wohngebiet "Zuckerfabrik".

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