Das Modell zeigt, wie die Kita einmal aussehen soll.
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Das Modell zeigt, wie die Kita einmal aussehen soll.

Kinderbetreuung

Neue Kita in Friedberg: Der Entwurf steht fest

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In der Usavorstadt, direkt am Bachlauf der Usa und in unmittelbarer Nähe zum Rosental-Viadukt, soll eine neue Kindertagesstätte entstehen.

Friedberg – Der Magistrat als Auslober hat sich entschieden, das Verfahren für die neue Kindertagesstätte in Friedberg als Wettbewerb zu gestalten, dessen Ergebnisse nun feststehen und als Grundlage für die weiteren Planungsschritte dienen. Darüber informiert die Stadt Friedberg in einer Pressemitteilung.

Das Preisgericht, ein Gremium aus Vertretern der Stadt Friedberg, darunter Bürgermeister Dirk Antkowiak, sowie mehreren Architekten als Fachpreisrichter, wählte nach reiflicher Überlegung das Architekturbüro »foundation 5+ architekten BDA Foitzik Krebs Spies PartmbB« aus Kassel zum Gewinner des Wettbewerbs.

Neue Kita in Friedberg entsteht mit sechs Gruppen

»Die städtebauliche Figur mit dem winkelförmigen zweigeschossigen Baukörper wird um einen eingeschossigen, verzogenen Baukörper, der den Windfang/Empfang, Essbereich und Mehrzweckbereich aufnimmt, ergänzt und ist gut nachvollziehbar. Es bildet sich so ein Eingangshof mit großer Aufenthaltsqualität, an den die Erschließungsflächen der Kita folgerichtig angelagert sind und diese zugleich über den Hof sehr gut belichtet werden«, beurteilten die Preisrichter den vorgelegten Entwurf.

Insgesamt nahmen 16 Büros aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb zur neuen Kindertagesstätte teil. Der Bedarf für den Neubau ergibt sich aus der Ansiedlung junger Familien und - damit einhergehend - den vermehrten Anmeldezahlen von Kindern sowohl über, als auch unter drei Jahren. Die Kita soll sechs Gruppen (zwei Gruppen Ü3-Betreuung, zwei Gruppen altersgemischte Betreuung Ü3 + Ü6 (Hort)), eine altersgemischte Gruppe mit U3 + Ü3 sowie eine Krippengruppe U3) haben.

Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe der neuen Kita in Friedberg in der Stadthalle

Die Betreuung des Wettbewerbs oblag dem Planungsbüro »PlanES«, Elisabeth Schade aus Gießen. Die Bewertung erfolgte anhand verschiedener Kriterien wie Raumprogramm, Barrierefreiheit, Energieeffizienz sowie planungs- und baurechtliche Umsetzbarkeit. Das Preisgericht entschied sich ferner dazu, keinen zweiten Platz zu vergeben, sondern zwei dritte Gewinner des Wettbewerbs zu küren. Im Einzelnen handelt es sich um die »bwb backeweberbleyle architekten PartGmbB« aus Stuttgart und die »mtp architekten gmbh« aus Frankfurt. Mit einer Anerkennung wurde der Wettbewerbsbeitrag von »urban 3 gbr« aus Gelnhausen gewürdigt.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten läuft noch bis zum 29. Oktober im Foyer der Stadthalle Friedberg.

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