Kirchenvorstand: Am Sonntag wird gewählt

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Wetteraukreis (pm). Am kommenden Sonntag, 13. Juni, werden in den Wetterauer Kirchengemeinden - wie in allen Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) - neue Kirchenvorstände gewählt. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das eine besondere Herausforderung. Trotzdem hoffen die Wahlvorstände im Dekanat Wetterau auf eine hohe Wahlbeteiligung.

Kirchenvorstände gelten als besonderes evangelisches Markenzeichen. Sie sind für den Kurs der Gemeinde vor Ort verantwortlich und entscheiden beispielsweise über die neue Pfarrerin ebenso wie über die Dachsanierung und die Ausrichtung der kirchlichen Kindertagesstätte. Ihre Wahl ist also von großer Bedeutung für die Zukunft der Gemeinde.

Im Dekanat Wetterau haben sich 26 Kirchengemeinden, knapp die Hälfte der insgesamt 54 Kirchengemeinden, angesichts der Corona-Pandemie für die reine Briefwahl entschieden. Es besteht in diesem Jahr außerdem die Möglichkeit, online die Stimmen für die Kandidierenden abzugeben, die in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Gemeinde leiten sollen.

Im Dekanat bieten sechs Kirchengemeinden in Nieder-Mörlen, Bad Nauheim, Fauerbach-Ossenheim, Gambach, Butzbach und Wölfersheim ihren Wahlberechtigten - das sind die Gemeindemitglieder ab 14 Jahren - diese Möglichkeit an.

Andere Kirchengemeinden führen die Kirchenvorstandswahl klassisch vor Ort im Wahllokal durch - unter Einhaltung besonderer Hygienestandards. Die drei Möglichkeiten - Präsenz-, Brief- und Online-Wahl - können aber auch kombiniert werden. Welche Wahlart wo gilt, steht in den Wahlunterlagen, die die Wahlberechtigten unter den knapp 70 000 Gemeindegliedern im Dekanat Wetterau Anfang Mai erhalten haben. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. September.

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