Vom Kino bis zum bezahlbaren Wohnraum

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Die Kommunalwahl im März 2021 steht vor der Tür - Anlass für eine Gruppe Jugendlicher, Themen zu sammeln, die aus ihrer Sicht wichtig sind. In einer ersten Aktion hat die Gruppe kürzlich via Instagram 16- bis 25-Jährige dazu aufgefordert, Vorschläge zur Verbesserung und zur Entwicklung Friedbergs zu machen. "Was muss sich in Friedberg verändern und warum? Was muss weg und was muss her?" lauteten die Fragen. Dazu gab es binnen 24 Stunden eine Vielzahl an Forderungen.

Joh, Club, Bahnhof und Graffiti

Schwerpunkte waren das schnelle Umsetzen des geplanten Kinos, die Beendigung des Leerstandes im ehemaligen Kaufhaus Joh, Geschäfte und Cafés, die auf Jugendliche ausgerichtet sind, sowie Sitz- und Rückzugsorte zum Treffen und Entspannen. Mehrfachnennungen fanden sich auch bei den Forderungen nach Partys beziehungsweise einem Club ähnlich des Centrals und einem sauberen und behindertengerechten Bahnhof mit Toilettenanlagen. Darüber hinaus fanden sich auch Wünsche nach einer "Hall of Fame" mit Wänden zur Graffiti-Gestaltung, mehr Aktivitätsmöglichkeiten, mehr Unterstützung für das Junity, einer besseren Beleuchtung auf der Seewiese, dem Ausbau der Unterstützung für Bedürftige und nach bezahlbarem Wohnraum.

Die Organisatoren haben die Ergebnisse der Befragung auf Karteikarten gedruckt und mit dem Weihnachtsbaum vor dem Rathaus einen Ort gewählt, um die Wünsche der Öffentlichkeit zu übergeben. Um eine Diskussion zwischen Politik und Jugend zu fördern, sollen im neuen Jahr weitere Aktionen der Gruppe "1. Wahl - Kommunal" folgen.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder für weitere Anregungen sind die Organisatoren via Instagram über @1wahlkommunal erreichbar.

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