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Einsatzkräfte gefordert

Kellerbrand in Friedberg und ein auffälliges Phänomen

  • Christoph Agel
    vonChristoph Agel
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Etwa 70 Feuerwehr-Aktive sind am Samstag wegen eines Kellerbrandes in Friedberg im Einstátz gewesen. Außerdem war die Feuerwehr wegen eines auffälligen Phänomens gefordert.

Die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Friedberg sind am Wochenende ziemlich gefordert gewesen, vor allem bei einem Kellerbrand am Samstagnachmittag in der Riedstraße (Kernstadt). Zudem sorgte ein unschönes Phänomen für eine unruhige Nacht.

Was war passiert? Erst ein brennender Mülleimer auf der Kaiserstraße, kurz darauf das gleiche Szenario in der Leonhardstraße, nur dass diesmal auch ein Baum Feuer fing. Beide Vorfälle ereigneten sich in der Nacht auf Sonntag in der Kernstadt. Beide Male mussten die Feuerwehr-Einsatzkräfte raus. "Es ist auffällig", sagte Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Ingo Wißmer am Sonntag - auch mit Blick auf zehn gleichzeitig brennende öffentliche Mülleimer neulich an der Henry-Benrath-Schule.

Heizungsanlage in Brand geraten

Die größte Herausforderung dieses Wochenendes stellte allerdings der Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Riedstraße dar. Etwa 70 Aktive der Feuerwehren aus Friedberg, Ockstadt, Ossenheim und Dorheim waren dort im Einsatz . Sie wurden am Samstag um 14.44 Uhr alarmiert. Die miteinander vernetzten Rauchmelder seien angesprungen, und anfangs habe es geheißen, das Haus sei komplett geräumt, sagte Wißmer. Bei der Kontrolle habe die Feuerwehr allerdings noch einen Bewohner angetroffen, der das Haus nicht habe verlassen wolle, er sei dann heraus getragen worden.

Grund für den Feuerwehr-Einsatz war die brennende Heizungsanlage. Laut Stadtbrandinspektor deuten die ersten Eindrücke auf einen technischen Defekt hin, Zwei Trupps waren unter Atemschutz im Einsatz, anschließend wurden der Keller belüftet und das Gebäude kontrolliert. Der Einsatz endete um 17 Uhr. Eine Person sei leicht verletzt worden, sagte Wißmer.

Neben den Feuerwehren waren wegen des Kellerbrandes auch die Stadtwerke sowie die Ovag, zwei Rettungswagen, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug und die Polizei vor Ort gewesen.

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