Kein Verständnis für Ablehnung der Windkraft

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Friedberg/Bad Nauheim (pm). Der NABU Friedberg hatte kürzlich die Parteien mit sogenannten Wahlprüfsteinen konfrontiert. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse zeigte sich die SPD überrascht, wie ihre Antworten in Sachen zu Klimaschutz eingeordnet wurden. Dazu äußert sich nun Kornelia Zapf (Bad Nauheimer), die für die Linke im Kreistag kandidiert.

Zum Hintergrund: Auf den NABU-Vorwurf, die SPD habe in Sachen Windräder auf dem Winterstein nicht verdeutlicht, ob sie für die Landesplanung oder den Bebauungsplan sei, erklärte die Partei, dass der NABU einen Gegensatz konstruiere, der nicht bestehe. Die Landesplanung stelle fest, dass der Winterstein ein Windkraftvorranggebiet sei, überlasse die Anzahl der Anlagen aber dem B-Plan. Windräder, so die SPD, sollten dort entstehen, wo es rechtlich und ohne öffentliche Einwände machbar sei. »Das kann auch am Winterstein sein«, betonte die Partei damals

Dazu schreibt Linke-Kandidatin Zapf: »Es geht doch.« Vor Jahrzehnten habe man noch dacht, es ginge ohne Kohle und Atomenergie die Welt unter. »Ich freue mich, dass die Windkraft die meiste Energie 2020 geliefert hat. Das zeigt doch das es gut war - etwas spät) aber dennoch - auf nachhaltige Energien zu setzten.«

Und mit Blick auf die anderen Parteien: »Ich verstehe die FDP, FWG, UWG nicht, die sich immer noch gegen Windräder stellt. Allerdings vermisse ich dabei Gegenargumente und frage mich, wo die ihre Energie herbekommen möchten. Hauptsache dagegen oder was?« Für die großen Energiekonzerne würden für den Ausstieg aus Kohle und Atomkraft Milliarden gezahlt, obwohl diese gut verdient hätten. Das geld könne man besser verwenden, so Zapf.

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