Kein Chlor mehr im Trinkwasser

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Wetteraukreis(pm). Die Ozonanlage der Ovag in ihrem Wasserwerk in Inheiden ist erfolgreich instand gesetzt und wieder in Betrieb, teilt das Unternehmen mit. Damit sei es nicht mehr nötig, ersatzweise Chlor zur Desinfektion einzusetzen. Seit Anfang der Woche erfolge die Desinfektion wieder wie gewohnt mit Ozon. "Dennoch dauert es erfahrungsgemäß noch einige Tage, bis das Chlor aus den Netzen entfernt ist - also dem Fernwasserleitungsnetz der Ovag, den nachgelagerten Stadt- und Ortsnetzen und der Hausinstallation", sagt Thomas Feuerstein, Sachgebietsleiter Instandhaltung. Daher könne der Chlorgeruch noch für einige Tage wahrnehmbar sein.

Die vorgenommenen Arbeiten an der Ozonanlage seien nach 14-jährigem Betrieb unabdingbar gewesen. Nun habe man vor allem die Dichtfugen in den Becken erneuert und eine neue Anlage zur Messung der Durchflussmenge eingebaut. Feuerstein: "Die ersatzweise Chlorung während der Arbeiten war notwendig, um die gute Qualität des Trinkwassers jederzeit sicherzustellen."

Betroffen von der Chlorung waren folgende Kommunen: die Hungener Stadtteile Inheiden, Bellersheim, Steinheim und Obbornhofen sowie im Wetteraukreis Altenstadt, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach, Echzell, Florstadt, Friedberg, Karben, Nidda, Niddatal, Ober-Mörlen, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg, Wölfersheim und Wöllstadt. Teilweise betroffen waren auch der Norden Frankfurts, der Usinger Raum und der Main-Kinzig-Kreis.

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