Kampf gegen Baum-Schädling

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Friedberg (pm). Die Stadt Friedberg geht auch in diesem Jahr vorbeugend gegen die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners vor. Beim Kampf gegen den Schädling werden laut Pressemitteilung aus der Stadtverwaltung insgesamt rund 300 Bäume mit einem biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt. Die präventive Bekämpfung erfolge voraussichtlich in den beiden nächsten Wochen durch eine auf Baumpflegemaßnahmen spezialisierte Fachfirma.

Die befallenen Eichen befänden sich im gesamten Stadtgebiet verteilt auf Spielplätzen, Friedhöfen, in öffentlichen Grünanlagen und an Straßen, heißt es weiter in dem Schreiben. »Das biologische Schädlingsbekämpfungsmittel ist für Menschen vollkommen unbedenklich. Die wirksame Substanz ist der ›Bazillus thuringiensis‹, der seit über 30 Jahren in Deutschland eingesetzt wird. Die Mittel werden vom Boden aus gezielt in die Kronen der Bäume gespritzt.«

Für Menschen gefährlich

Wegen der heißen Sommer in den vergangenen Jahren und wegen des milden Winters sei der Schädling, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum komme, auch in der Wetterau angekommen. »Die unscheinbaren Schmetterlingsraupen bilden im Laufe des sogenannten 3. Larvenstadiums Brennhaare aus, welche bei Kontakt mit Mensch und Tier Hautrötungen mit Schwellungen und Juckreiz bis zu asthmatischen Anfällen und allergischen Schockreaktionen auslösen können.«

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