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Die Kaiserstraße ohne Autos? Die Stadt will das testen.

Kaiserstraße ohne Autos

  • Jürgen Wagner
    VonJürgen Wagner
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Friedberg (jw). Die Kaiserstraße ganz ohne Autos, als 700 Meter lange und 20 bis 43 Meter breite Fußgängerzone: Eine Idee aus dem ISEK-Prozess, die bald getestet werden soll. Oder funktioniert eine Einbahnstraße besser? Wie Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) im Stadtparlament sagte, sollen verschiedene Szenarien getestet werden. Die SPD-Fraktion hatte nach dem Stand der Dinge in Sachen Kaiserstraßenumbau gefragt.

Antkowiak sagte, das Bauamt habe einen »Projektplan 2026« für Großprojekte wie Kaserne, Bahnhof oder Kaiserstraße entwickelt.

In Sachen Kaiserstraße seien im ISEK-Prozess »ganz gegenteilige Ideen und Wünsche« geäußert worden. Studenten sollen in einem Wettbewerb Konzepte zur Verkehrslenkung entwickeln. Die besten Ideen sollen »mit einer wissenschaftlichen Begleitung, Bürgerbeteiligung und weitergehenden Untersuchungen in Testphasen überprüft werden.«

Liegen die Ergebnisse dieser Tests vor, könne man Straßentyp und Nutzungen festlegen, und die Stadtverwaltung könne in die Planung einsteigen. Was die von der Pandemie mehr oder weniger gebeutelten Händler dazu sagen? Sie sollen über ein Baustellenmanagement einbezogen werden. Der »Projektplan 2026« soll im Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellt werden. Dann gibt es sicher auch Antworten auf die Frage, wo der Autoverkehr stattdessen fließen soll, falls er dann noch fließt.

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