Jugendpflege 4.0 »ein Erfolg«

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Wetteraukreis (pm). »Unsere gemeinsam organisierte Jugendpflege ist eine Erfolgsgeschichte, die ständig weitergeschrieben wird«, sagt die frisch gebackene Reichelsheimer Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst erfreut. Sie tauschte sich kürzlich per Videokonferenz mit ihren Amtskollegen Wilfried Mogk (Echzell), Herbert Unger (Florstadt) und Eike See (Wölfersheim) über den aktuellen Tätigkeitsbericht der fünf Mitarbeiter umfassenden Jugendpflege aus.

»Ein weiteres Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit der vier Kleeblatt-Kommunen, das funktioniert«, sagte Unger. »Wir können nicht nur ambulante Pflege, ein Abrechnungswesen und ein Wasser- und Abwassermanagement gemeinsam meistern, sondern auch ein umfangreiches Angebot an unsere Kinder und Jugendliche richten.« Auch See, der mit seiner Kommune das jüngste Mitglied des Zusammenschlusses ist, hat diesen Schritt zur gemeinsamen Jugendarbeit nach eigenen Angaben nicht bereut: »Gerade die aufsuchende Jugendarbeit, die in Wölfersheim gestartet wurde und der gut angenommene Jugendtreff sind sehr gute Beispiele für die tolle Arbeit der Jugendpflege.«

Zum Angebot der Jugendpflege 4.0 zählen neben der Betreuung der Jugendclubs und der Organisation der Ferienspiele weitere Tätigkeitfelder wie Medienarbeit, Beratung, Jugendbegegnung und die Mitarbeit in Facharbeitskreises und Gremien.

Digitaler Raum für die Jugend

Das Team bilde sich regelmäßig fort und besetze auch aktuelle Themen wie Selbstdarstellung im Internet, den richtigen Umgang mit Sozialen Medien und wie man politisch Haltung zeigen könne und zu einer toleranten und demokratischen Gesellschaft beitrage. »Auch während der Coronavirus-Pandemie hat unser Team nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern nach Möglichkeiten gesucht, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben«, erklärte Mogk. Entstanden sei ein »digitaler Jugendraum«. Die Jugendpflege sei nun montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr digital für alle Jugendlichen in den vier Kommunen da. »Kommt vorbei zum Quatschen, Zocken, Spaß haben«, lautet der Slogan für die Einladung.

Das Team der Jugendpflege ist in diesen Zeiten außerdem beim Fahrdienst des Impf-Taxis und bei Bedarf durch Aushilfseinsätze in den Kindertagesstätten unterstützend tätig. »Besonders freut es uns, dass die Jugendpflege auch die ältere Generation in den Blick nimmt - nicht nur bei der Unterstützung der Fahrten ins Impfzentrum, sondern auch bei ihrem jüngsten Projekt ›Gemeinsam gegen Einsamkeit‹«, lobt Herget-Umsonst. Derzeit sei ein Video für die Seniorenheime in den vier Kommunen im Entstehen.

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