agl_JPRS_120821_4c
+
Jan Weckler (r.) und Nick Szymanski vor der sanierten Fassade des Gebäudes C. Im Hintergrund ist noch eine alte Gebäudefassade aus den 50er Jahren zu sehen.

Jetzt ist die Holzwerkstatt dran

  • VonRedaktion
    schließen

Friedberg (prw). Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg habe als Berufsschule in der Region ein breites Bildungsangebot und sehr erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen, schreibt der Landkreis in einer Pressemitteilung. »Damit dies so bleibt, investieren wir in die Modernisierung der Schule«, sagte Landrat Jan Weckler bei einem Baustellenbesuch.

Wurde vor einigen Jahren die Metallwerkstatt saniert, so stehen jetzt Modernisierungsmaßnahmen in der Holzwerkstatt und in den Räumen der Farbtechnik und Gestaltung an.

Aufgeteilt in vier Bauabschnitte

Gemeinsam mit der Sanierung der Fassade und des überbauten Hofs sind die Maßnahmen Teil einer umfassenden Modernisierung der Gebäude B und C der Schule. Möglich werden die Arbeiten unter anderem durch Förderung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Bundes, aus dem vier Millionen Euro zu den Gesamtkosten von rund 6,1 Millionen Euro beigesteuert werden.

Weckler erläuterte, dass die Arbeiten in vier Bauabschnitte eingeteilt sind: »Bei solchen umfassenden Projekten ist die Einteilung in Bauabschnitte sehr wichtig, da solch umfassende Baumaßnahmen in der Regel parallel zum Unterricht laufen müssen.« Im ersten Bauabschnitt wurde im Gebäude B der WC-Bereich saniert. Der zweite Abschnitt umfasste die Sanierung mehrerer Klassenräume, zweier Computerräume und von Flur und Nebenräumen mit einer Gesamtfläche von 550 Quadratmetern. Im Gebäude C stehen jetzt im dritten Bauabschnitt Sanierungsarbeiten auf rund 1250 Quadratmetern an. Dabei werden die Räume für die Fachbereiche Holztechnik, Gestaltung und Farbtechnik saniert. Die Fläche umfasst unter anderem einen Maschinenraum mit angegliedertem Holzlager und drei Fachräume unter anderem für die computergesteuerte Holzbearbeitung. Im Fachbereich Farbtechnik/Gestaltung werden auf 410 Quadratmetern ein Spritz- und Lackierraum mit Vorbereitungs- und Mischraum sowie vier Fachräume saniert. Auch ein Maschinenpark wird erneuert.

Schulleiter Nick Szymanski erläuterte, dass im Fachbereich Holztechnik unter anderem Tischler, Fachpraktiker für Holzverarbeitung und Holzmechaniker ausgebildet werden. Zudem ist an der JPRS die Bundesfachklasse für Holz- und Bautenschützer angesiedelt. Im Fachbereich Farbtechnik/Gestaltung werden Maler und Lackierer sowie Fahrzeuglackierer ausgebildet.

Der aktuell ebenfalls laufende vierte Bauabschnitt umfasst schließlich die Fassadenflächen und den überbauten Hof des Gebäudes C. Die Fassade wird als gedämmte vorgehängte und hinterlüftete Fassade mit Faserzement-Fassadenplatten auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern ausgeführt. Die Fensterelemente mit einer Gesamtfläche von 590 Quadratmetern werden mit dreifach verglasten Fenstern inklusive Sonnenschutzanlage ausgeführt.

Weiteres Geld fließt in die Ausstattung

Zu den Baukosten in Höhe von rund 6,1 Millionen Euro kommen noch Ausstattungsinvestitionen in einem Volumen von rund einer Million Euro, etwa für den Maschinenpark der Holzwerkstatt mit einer modernen CC-Maschine. Die Farbtechnik bekommt unter anderem eine Spritz- und Lackierkabine. »Die gesamten Arbeiten inklusive Einrichtung an der JPRS sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden«, teilte der Landrat mit.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare