Einen Neubau als Anziehungspunkt für Friedberger und Gäste, umrahmt von einer historischen Umgebung - das können sich (v. l.) Bürgermeister Dirk Antkowiak, der neue Stadtbauamtsleiter Dr. Andreas Stefansky, die scheidende Stadtbauamtsleiterin Dr. Christiane Pfeffer und Kulturamtsleiterin Christine Böhmerl vorstellen.	FOTO: PM
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Einen Neubau als Anziehungspunkt für Friedberger und Gäste, umrahmt von einer historischen Umgebung - das können sich (v. l.) Bürgermeister Dirk Antkowiak, der neue Stadtbauamtsleiter Dr. Andreas Stefansky, die scheidende Stadtbauamtsleiterin Dr. Christiane Pfeffer und Kulturamtsleiterin Christine Böhmerl vorstellen. FOTO: PM

Jawort bald in der Burg möglich?

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Friedberg (pm). »Das große Potenzial der historischen Burganlage bietet Zukunftschancen für die Stadt, denen ich während meiner Amtszeit mehr Beachtung schenken möchte. So habe ich es bereits zu meiner Wahl zum Bürgermeister 2017 angekündigt«, äußert sich Rathauschef Dirk Antkowiak in einer Pressemitteilung, die sich um einen möglichen Neubau in der Burganlage dreht. Eine maßvolle Entwicklung der touristischen Nutzung der Burganlage und verschiedenste Szenarien für Gastrono- mie seien seither geprüft worden.

Der Erfolg des mittlerweile etablierten Burggarten-Cafés und das Interesse an den Kulturveranstaltungen und den Hochbeet-Patenschaften bestätigten den Vorstoß des Bürgermeisters, die Burganlage in Bezug auf Tourismus und Naherholung besser zu nutzen, heißt es weiter in der Mitteilung aus dem Rathaus. Auch im aktuellen Stadtentwicklungsprozess ISEK seien die Attraktivität und vor allem die Nutzbarkeit der Burganlage wichtige Themen gewesen, die von der Bürgerschaft gefordert worden seien.

Gelände neben dem Finanzamt

In seiner Sitzung am Montag hat der Magistrat die Weichen für eine Umsetzung gestellt. »Um in der Burg mehr Präsenz zu zeigen, wurde die Verwaltung beauftragt, die Errichtung eines Neubaus auf dem städtischen Gartengrundstück neben dem Bindernagel’schen Bau zu prüfen. Dieses Grundstück, das unmittelbar an das frühere Burggrafiat (Schloss) anschließt, welches heute das Finanzamt beherbergt, hatte die Stadt Friedberg vorausschauend bereits im Jahr 2007 vom Land Hessen erworben«, erläutert Antkowiak. »In einem solchen Neubau sollen nach Möglichkeit eine Anlaufstelle für Touristen, ein Trauzimmer und eine Gastronomie als feste Institutionen geschaffen werden. Eingefügt in das historische Ambiente der Anlage, sollen sie Gäste zum Wiederkommen und Bürger zum Verweilen einladen.« Für die Stadt Friedberg stelle der Beschluss einen wichtigen Standortfaktor dar. Hiermit würde auch laut Bürgermeister den aktuellen Anträgen in der Stadtverordnetenversammlung »Hochzeiten an besonderen Orten in Friedberg« und »Burggarten-Café« Rechnung getragen.

In einem ersten Schritt sollen seitens der Verwaltung nun eine Realisierbarkeit des Vorhabens geprüft und eine Vorabstimmung mit dem Denkmalschutz gemacht werden. Ziel ist es laut Mitteilung aus dem Rathaus, im Haushalt 2022 Mittel für eine Planung einzustellen, mit deren Ergebnis dann für das Folgejahr Baukosten angemeldet werden können. Zudem werde zur Umsetzung der Ziele fortlaufend die Immobilienentwicklung in der Burg beobachtet, und Verkaufsangebote würden durch die Verwaltung geprüft.

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