ISEK: Ergebnisse erst im Frühjahr

  • Jürgen Wagner
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Friedberg(jw). Was ist in Zeiten der Corona-Pandemie eigentlich aus dem "Integrierten Stadtentwicklungskonzept" (ISEK) geworden? Darüber informierte Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) am Donnerstag die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung.

Aufgrund der Pandemie habe sich der Zeitplan etwas verschoben, sagte Antkowiak. Das finale Konzept sollte eigentlich im Sommer vorliegen, nun wird das Frühjahr 2021 angepeilt. Das fertige Produkt soll noch in dieser Wahlperiode vorliegen, damit die beteiligten Gremien darüber abstimmen und nicht das nachfolgende Stadtparlament.

Die Ideen und Anregungen der Bürgerschaft seien ins ISEK eingearbeitet worden, sagte Antkowiak. "Auch wenn nicht alles, wie teilweise gewünscht, detailliert ausgearbeitet wurde, so finden sich doch viele Anregungen in den vorgeschlagenen Maßnahmen des ISEK wieder." Anders als beim Agenda-Prozess sollen erste Maßnahmen bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. "Großmaßnahmen" wie die Kaiserstraße oder das Klimaschutzkonzept könnten aufgrund haushaltstechnischer Bestimmungen erst 2022 angegangen werden.

Nicht wenige der vorgeschlagenen Projekte kosten richtig viel Geld, für die Umsetzung braucht es Personal, sagte Antkowiak. Letztlich sei die Umsetzung der ISEK-Maßnahmen aber auch vom politischen Willen abhängig. Im Klartext: Die Stadtverordneten müssen das Geld bereitstellen. Falls es denn vorhanden ist.

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