Inzidenz unter dem Landesschnitt

  • Philipp Keßler
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Wetteraukreis (phk). Die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Wetteraukreis ist am Wochenende wieder unter den Schnitt des Landes Hessen gefallen. Dies sagen zumindest die Zahlen des Hessischen Sozialministeriums, die sich aber von denen des Robert-Koch-Instituts und des Kreises selbst aufgrund von Verzögerungen in der Meldekette unterscheiden können.

Demnach gab es zwischen Freitag und Samstag 85 weitere Fälle von nachgewiesenen Infektionen mit dem Sars-Co V-2-Virus und drei weitere Todesfälle sowie zwischen Samstag und Sonntag abermals 76 Neuinfektionen sowie einen weiteren Todesfall. Die Inzidenz, die das Infektionsgeschehen der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner angibt, lag damit nach 388 Fällen binnen einer Woche am Sonntagmittag bei 125,6 - und somit unter dem hessenweiten Wert von 133,2.

Noch am Freitag hatte sich die Situation anders dargestellt, als nach 97 Neuinfektionen die Inzidenz bei 142,1 und damit über dem Schnitt des Bundeslandes (laut RKI damals: 129,7) gelegen hatte. Laut Sozialministerium haben sich damit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 10 307 Menschen aus dem Kreisgebiet mit dem Virus angesteckt, 458 Menschen sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben.

Der Wetteraukreis gibt im Gegensatz zum hessischen Sozialministerium an den Wochenenden keine aktuellen Fallzahlen heraus. Fest steht aber: Die Fallzahlen im Rhein-Main-Gebiet, zu dem auch Teile der Wetterau zählen, sind weiterhin hoch. Am Sonntag hatten lediglich die Stadt Frankfurt, die Kreise Groß-Gerau und Offenbach sowie der dem Wetteraukreis benachbarte Main-Kinzig-Kreis höhere Werte an Neuinfektionen zu verbuchen. In Sachen Inzidenz rangiert der Wetteraukreis allerdings weiterhin im Mittelfeld. Hier ist der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von knapp über 300 an der Spitze.

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