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Die Mitglieder des IZF freuen sich auf eine künftige Arbeit ohne Einschränkungen.

Integrationslotsen auch in Pandemie aktiv

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Friedberg (pm). Auch das Internationale Zentrum in Friedberg hat während der Pandemie seine Aktivitäten herunterfahren jedoch nicht komplett einstellen müssen. Dieser Tage blickte der Verein auf das Jahr 2020 zurück. Wahlen standen diesmal keine auf der Tagesordnung.

Der Bericht des Kassierers Klaus Edzards enthielt wegen der heruntergefahrenen Aktivitäten wenig Neues und die Kassenprüfer Emilia Rennert und Klaus Auls stellten eine übersichtliche und fehlerfreie Kassenführung fest. So wurden Kassierer und Vorstand einstimmig entlastet.

Zwar mussten das internationale Spielefest und der Weihnachtsmarkt 2020 ausfallen. Die vom ersten Vorsitzenden Mehmet Turan moderierte Aussprache über den Jahresbericht machte jedoch deutlich, dass der Verein auch während der Pandemie die Aktivitäten aufrechterhält, die trotz Beschränkungen möglich sind. So sind viele Integrationslotsen weiter im Einsatz, und auch Teamsitzungen konnten online oder im Freien stattfinden. Der Umsonstladen hat in der Vergangenheit mehrere Stände mit reichlichen Angeboten im Freien organisiert. An eine generelle Öffnung des Ladens ist, so lange Einschränkungen durch Corona vorliegen, allerdings noch nicht zu denken, da im Laden eine effektive Lüftung nicht möglich ist.

Die individuelle Beratung von Geflüchteten findet weiterhin statt. Sprachkurse und individueller Sprachunterricht gehen ebenfalls weiter, wenn auch etwas eingeschränkt. Das IZF beteiligte sich wieder an der Schultütenaktion des EineWelt-Ladens in Bad Nauheim. Eine erfolgreiche Weihnachtspäckchenaktion für arme Familien in Bulgarien von Maria Wittich konnte der Verein unterstützen, und er hat sich das auch für dieses Jahr wieder vorgenommen.

Auf Missstände hingewiesen

In Zusammenarbeit mit der AG-Flüchtlingshilfe seien die Missstände in der Ausländerbehörde des Wetteraukreises öffentlich gemacht und in einem Gespräch mit Landrat Weckler und Kreisbeigeordneter Becker-Bösch auf eine zeitnahe Normalisierung der Angebote für die Zuwanderer im Wetteraukreis gedrungen worden. Man hoffe, dass dies Früchte trage und stehe »bereit für öffentliche Aktionen, wenn das nicht so ist«.

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