Dank für die Unterstützung der DKMS: (von links) Kultusminister Dr. Alexander Lorz, Ulrike Vogler (Ferdinand-Braun-Schule Fulda), Dr. Peter Binstadt (Kerschensteinerschule Wiesbaden), DKMS-Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr und Nick Szymanski (Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg). FOTO: DKMS
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Dank für die Unterstützung der DKMS: (von links) Kultusminister Dr. Alexander Lorz, Ulrike Vogler (Ferdinand-Braun-Schule Fulda), Dr. Peter Binstadt (Kerschensteinerschule Wiesbaden), DKMS-Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr und Nick Szymanski (Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg). FOTO: DKMS

Information, Aufklärung, Hilfe

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat drei herausragend engagierte hessische Schulen mit dem DKMS-Schulsiegel ausgezeichnet. Seit Beginn des Schuljahres verleiht die DKMS dieses Siegel bundesweit an Schulen, die sich nachhaltig im Kampf gegen Blutkrebs einsetzen.

Das Engagement junger Menschen ist unverzichtbar bei der Suche nach potenziellen Stammzellspender*innen. Aus medizinischen Gründen kommen sie besonders häufig für eine Stammzellspende in Betracht. Deshalb führt die DKMS Schulaktionen in ganz Deutschland durch und klärt mit Unterrichtsmaterialien und Vorträgen über das Thema Blutkrebs auf.

Chance auf ein gesundes Leben

Neben der Kerschensteinerschule in Wiesbaden zeichnete Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gemeinsam mit DKMS-Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr die Ferdinand-Braun-Schule in Fulda sowie die Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg aus.

An dieser Schule haben sich seit 2005 bei sieben Registrierungsaktionen 1184 Schüler*innen in die Stammzellspenderdatei aufnehmen lassen, 19 von ihnen wurden zu Spender*innen und gaben Menschen mit Blutkrebs die Chance auf ein gesundes Leben.

"Junge Menschen engagieren sich gerne, wenn sie verstehen, warum ihre Hilfe so wichtig ist", erklärte Kultusminister Lorz. "Das DKMS-Schulprojekt verbindet beides: Information und Aufklärung sowie die Möglichkeit, sehr konkret zu helfen. Deshalb freut es mich, dass immer mehr Schulen Typisierungsaktionen anbieten und daraus viele neue Lebenschancen für betroffene Patientinnen und Patienten entstehen. So schenken wir auch in schwierigen Zeiten Hoffnung." Als Schirmherr des DKMS-Schulprojekts in Hessen unterstützt er die Organisation in ihrem Anliegen, möglichst viele Schüler*innen für das Thema Blutkrebs zu sensibilisieren und sie zu motivieren, sich als Stammzellspender*innen registrieren zu lassen.

Insgesamt haben sich über das DKMS-Schulprojekt bereits 444 600 Schüler*innen (davon 34 601 an hessischen Schulen) in die DKMS-Datei aufnehmen lassen. 5142 von ihnen haben einem Patienten eine Chance auf ein gesundes Leben geschenkt - darunter 353 aus Hessen. Doch Hilfe ist auch weiterhin dringend nötig: Alle 15 Minuten erhält allein in Deutschland ein Mensch die Schockdiagnose Blutkrebs. Für viele Blutkrebspatient*innen ist eine Stammzelltransplantation die einzige Überlebenschance. Weitere Schulaktionen und mehr junge Spender*innen können diesen Menschen Hoffnung schenken!

Alles Wissenswerte zum DKMS-Schulprojekt findet man im Internet unter www.dkms.de/de/schulen.

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