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Ganz so groß wie auf dem Herbstmarkt wird das Herbst-Feeling-Angebot zwar nicht sein, aber den Besuchern wird doch viel geboten - und das über einen ziemlich langen Zeitraum. ARCHIVFOTO: NICI MERZ

Vom 9. bis zum 26. September 2021

In Friedberg gibt es Herbst-Feeling statt Herbstmarkt

  • VonNici Merz
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Der Herbstmarkt zieht normalerweise viele Menschen auf die Friedberger Seewiese, bietet jede Menge Unterhaltung, Wegen der Pandemie fällt er 2021 aus, doch es gibt eine Alternative.

Wenn es keine Pandemie gäbe, dann würde der Herbstmarkt vom 17. bis zum 21. September auf der Friedberger Seewiese steigen. Corona ist aber nun mal allgegenwärtig, die Inzidenzzahlen steigen. Der Herbstmarkt muss also auch in diesem Jahr ausfallen. Stattdessen bekommen die Friedberger und alle anderen Menschen, die sich über Abwechslung und Unterhaltung freuen, ein Alternativprogramm serviert. Es nennt sich Herbst-Feeling, findet an der gleichen Stelle wie der Herbstmarkt statt und beginnt am nächsten Donnerstag, dem 9. September.

Bis zum 26. September bekommen die Besucher jeweils mittwochs bis sonntags von 14 bis 22 Uhr etwas geboten, das zwar kein Herbstmarkt ist, »das aber Herbstmarktgefühle aufkommen lässt«, wie es Erste Stadträtin Marion Götz im Gespräch mit dieser Zeitung - passend zum Begriff Feeling - formulierte.

Klare Regeln, kein Festzelt

Zum Angebot zählen Fahrgeschäfte vom Kinderkarussell über den Flieger und den Disco-Express bis hin zum Breakdance. Außerdem werden insgesamt 16 Stände auf der Seewiese zu finden sein. Ein Stand mit Verlosung zählt ebenso dazu wie eine Schießbude, zudem gibt es ein kulinarisches Angebot, das vom Café-Garten über die Fast-Food-Area bis zur Gourmet-Wiese reicht. Ein Festzelt gibt es in Anbetracht der Corona-Pandemie nicht.

Zum Gelände werde es mehrere Zugänge von allen Seiten geben, die Bereiche der einzelnen Angebote seien kenntlich gemacht, der jeweilige Betreiber müsse auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln achten, erläuterte Götz. Sollte irgendwo Gedränge herrschen, dann müsse ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ein Einbahnstraßensystem werde eingerichtet. Die Seewiese biete so viel Platz, dass das Herbst-Feeling mit der Pandemie und den damit verbundenen Auflagen vereinbar sei. Sollten die Corona-Inzidenzen in einem solchen Maße steigen, dass strengere Regeln in Kraft treten müssten, dann würden die Veranstalter noch entsprechend reagieren. Nach aktuellem Stand sei das Herbst-Feeling aber so durchführbar, sagte Götz.

Hinter der Veranstaltung steht die Arbeitsgemeinschaft Friedberger Herbst-Feeling, die sich aus Stammbeschickern des Herbstmarktes zusammensetzt. Die Schirmherrschaft liegt bei der Stadt Friedberg, genauer: bei Bürgermeister Dirk Antkowiak. Die technische Leitung haben Alexander Köhler und Peter Roie übernommen.

Das Herbst-Feeling-Konzept soll ein kontrolliertes Freizeitangebot für Familien ermöglichen. Ihnen möchte man in Zeiten der Belastung schöne Momente bescheren. Bleibt zu hoffen, dass sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt. Bei einer Dauer von zweieinhalb Wochen ist die Hoffnung berechtigt.

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