Imker wollen Gartenschau 2027

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Wetteraukreis(pm). Elf Kommunen in Oberhessen beraten gerade, ob sie sich gemeinsam um die Landesgartenschau im Jahr 2027 bewerben wollen. Die Imker im Bereich des Niddertals würden eine solche Bewerbung befürworten, wie die beiden Ortenberger Rolf Röse und Jochen Hilß mitteilen.

Die Sorge der Imker sei jedes Jahr, dass ihre Bienen nicht genügend zu fressen finden. Nach dem Ende der Rapsblüte Mitte Juni stünden keine Nektarweiden mehr zur Verfügung. Die Tiere würden dann mit Zuckerwasser gefüttert. Durch die Aussaat von Wildblumen und Wildpflanzen, die bis zum Herbst blühen, könnte Abhilfe geschaffen werden.

Dies schlagen die Imker auch für die Gartenschau vor: Im Bereich des Niddertals könnten Wildblumenwiesen auf öffentlichen Flächen oder auf landwirtschaftlichen Stilllegungsflächen angelegt werden. "Entlang des Vulkanradweges wäre dies eine wunderbare Bereicherung der Natur." Die Imker hoffen auf einen Erfolg der Bewerbung, "da hier die einmalige Chance besteht, Natur und Umwelt in die Gartenschau zu integrieren".

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