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Zahlreiche Veranstaltungen haben in der Friedberger Stadthalle zwar nicht stattfinden können, für andere wiederum hat sie den perfekten Rahmen geboten - wegen ihrer Größe, die das EInhalten von Abständen ermöglicht.

Ihre Größe ist ihr großes Plus

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Friedberg (pm). Der Lockdown im März 2020 traf auch die Kunden der Stadthalle Friedberg hart. Gerade hatte die VFCG noch fröhlich ihre Faschings-Kampagne gefeiert, da mussten vier Wochen später die Türen für alle geschlossen werden. Für Theater, Konzerte, Seminare, Tagungen wurde nach Ausweichterminen gesucht. Vielleicht wäre im Herbst eine Entspannung der Lage angesagt - dachte man damals.

Training, Proben und Treffen durften bis auf Weiteres gar nicht mehr stattfinden. Nach einer »Welle« der Umbuchungen auf Ende 2020 beziehungsweise Anfang 2021 stellte sich heraus, dass die Prognosen nicht gut sind - und somit wurden Planungen oft ein weiteres Mal verlegt, bis ins Jahr 2022 hinein. »Wer die Homepage der Stadthalle Friedberg besucht, kann diese ›Termin-Wanderung‹ zum Teil nachvollziehen«, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Friedberg.

»Ein Glücksfall in diesen unsicheren Zeiten war die Größe der Stadthalle für die zugelassenen Prüfungen und politische Sitzungen, die bisher in eigenen Räumlichkeiten stattfinden konnten, durch die Abstandsregeln jedoch wesentlich größere Räume benötigen.« Somit seien beispielsweise IHK, THM und FAB mit rund 100 Prüfungen und einem ausgeklügelten Hygienekonzept zu Gast gewesen.

Die Monate der Lockerung von Mai bis Oktober 2020 nutzten viele Vereine für ihre Jahreshauptversammlungen. Auch Parteisitzungen, Eigentümerversammlungen, Seminare, Tagungen und Familienfeiern konnten mit Auflagen stattfinden.

Doch im November zwang die Pandemie die Kunden der Stadthalle zu einer erneuten Flut von Absagen und Terminverlegungen. Also keine Weihnachtsfeiern, kein Theater oder Konzert.

Das erste Halbjahr 2021 war geprägt von zahlreichen Zusammenkünften diverser politischer Gremien im Zusammenhang mit der Kommunalwahl. Außer den genannten Prüfungen fanden auch wieder einige Treffen, Schulungen oder Hybrid-Veranstaltungen statt. Die Volksbühne nutzte die ganze Bandbreite der aktuellen Möglichkeiten, indem sie einen Theaterabend aufzeichnete, für einen weiteren ein Streaming für ihre Abonnenten anbot und letztlich einen Abend mit 100 Zuschauern im Saal veranstalten konnte. Abschließend heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus: »Nach der Sommerpause, in der einige bauliche Veränderungen anstehen, hoffen sowohl die Leiterin der Stadthalle Nicole Schreier als auch der Stadthallendezernent Bürgermeister Dirk Antkowiak auf ein zweites Halbjahr ohne Lockdown und mit vielen Lockerungen. Der Veranstaltungskalender ist jedenfalls voll.«

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