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Die Kleine Freiheit am nördlichen Rand des Elvis-Presley-Platzes soll nach einem Vorschlag der SPD künstlerisch aufgewertet werden. Eine Idee ist, Bronzestatuen von Friedberger Persönlichkeiten aufzustellen.

»Möblierung« der Kleinen Freiheit in Friedberg

Idee: Babba Hesselbach und Elvis in Bronze

  • Jürgen Wagner
    VonJürgen Wagner
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Die Kleine Freiheit in Friedberg soll künstlerisch aufgewertet werden, schlug die SPD im Stadtparlament vor. Bronzestatuen von Persönlichkeiten der Stadtgeschichten könnten aufgestellt werden.

Der Elvis-Presley-Platz, kurz EPP genannt, und die sich anschließende Kleine Freiheit vor der ehemaligen »Schillerlinde« in Friedberg zählen neben den »Schafställen« vor den Gasthäusern und Cafés zu den belebtesten Orten in Friedberg. Hier trifft man sich beim Wochenmarkt oder bei Kaffee und Eisbecher. Den EPP wünschen sich viele Friedberger etwas bunter, grüner. Auch fehlt noch das lange versprochene Café am südlichen Ende. Doch auch die Kleine Freiheit könnte etwas mehr Leben vertragen, meint die SPD und legte am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung in der Stadthalle einen entsprechenden Antrag vor.

Ob auf der Kleinen Freiheit tatsächlich einmal Bronzefiguren von Wolf Schmidt alias Babba Hesselbach und Elvis stehen, ist noch offen. Martin Luther, die Büchnerpreisträger Henry Benrath und Fritz Usinger oder der »Diamantenkönig« Ernest Oppenheimer, allesamt mit Friedberg auf je eigene Weise verbunden, sind weitere Kandidaten, schreibt die SPD in ihren Antrag. Diesen wollte Mark Bansemer als Vorschlag verstanden wissen, ohne vorherige Festlegung. Die Friedberger Kaiserstraße sei seit Jahrhunderten ein Ort der Begegnung, sagte Bansemer. »Hier treffen sich die Leute samstags zum Plausch, hier lebt die Stadt.«

Auch wenn der weitere Umbau der Kaiserstraße noch auf sich warten lasse: »Elvis-Presley-Platz und Kleine Freiheit sind fertig. Diese Orte können wir mit Leben füllen.« Und weil es Menschen aus ganz verschiedenen Schichten sind, die sich hier begegnen, könnten hier auch der aus Friedberg stammende Erfinder der deutschen TV-Soap und der King of Rock’n’Roll aufeinandertreffen. Bansemer: »Ein Statuenpaar, das an zentraler Stelle die Begegnung in unserer weltoffenen, vielfältigen Stadt versinnbildlicht.«

Es gebe viele Persönlichkeiten aus Friedberg, die in unterschiedlicher Weise Bedeutendes geleistet hätten. Die Statuen sollen zur Atmosphäre des Ortes beitragen und Identifikation schaffen. Bansemer schlug vor, den Antrag zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Jugend, Soziales, Senioren, Sport und Kultur zu überweisen, was einstimmig erfolgte.

Neues Fördergeld aus Wiesbaden

Einstimmig verabschiedet wurde auch ein SPD-Antrag, demzufolge sich die Stadt am Landesförderprogramm »Zukunft Innenstadt« beteiligen soll. Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) hatte bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung darauf hingewiesen, dass der Antrag »normales Verwaltungshandeln« berühre und sich die Stadt ohnehin beworben habe. Wie Antkowiak nun im Stadtparlament verriet, traf einen Tag nach der Ausschusssitzung im Rathaus die Förderzusage aus Wiesbaden über 165 550 Euro ein. Was genau mit dem Geld angefangen werden soll, steht noch nicht fest. Die Details sollen folgen.

Ein positives Zwischenfazit zog Antkowiak hinsichtlich des »Friedberger Herbst Feelings«: Der kleine Rummel auf der Seewiese werde gut angenommen. Die Schausteller haben ihre Fahrgeschäfte und Buden noch bis zum Wahlsonntag aufgebaut. Am Samstag, 25. September, soll der Abschluss mit einem Feuerwerk gefeiert werden.

Impftermine

Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) gab am Donnerstag in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zwei weitere Termine bekannt: Am heutigen Samstag wird bundesweit freies Impfen ohne vorherige Anmeldung angeboten. Die in Friedberg geplante Impf-Aktion wird daher zeitlich verlängert und von 10 bis 18 Uhr angeboten. Das Impfmobil steht vor dem Hotel Trapp. Impfen lassen kann man sich auch am Samstag, 25. September, vor dem Feuerwerk auf der Seewiese. Die Impfstation wird im blauen Container am Skiclubheim eingerichtet, sie ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Bürgermeister Dirk Antkowiak gab am Donnerstag in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zwei weitere Termine bekannt: Am heutigen Samstag wird bundesweit freies Impfen ohne vorherige Anmeldung angeboten. Die in Friedberg geplante Impfaktion wird daher zeitlich verlängert und von 10 bis 18 Uhr angeboten. Das Impfmobil steht vor dem Hotel Trapp. Impfen lassen kann man sich auch am Samstag, 25. September, vor dem Feuerwerk auf der Seewiese. Die Impfstation wird im blauen Container am Skiclubheim eingerichtet, sie ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet. jw

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