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Schauen sich den Schaden vor Ort an: Wie hier den vollgelaufenen Keller in der Stadtschule Büdingen (v. l.) Landrat Jan Weckler, Schulleiterin Sabine Weigandt und Bürgermeister Erich Spamer.

Hochwasserhilfe nimmt Arbeit auf

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Wetteraukreis (prw). Die Schadenskommission »Hochwasserhilfe Wetteraukreis« hat unter Vorsitz von Kreisbeigeordnetem Matthias Walther ihre Arbeit aufgenommen.

Vertreterinnen und Vertreter des Wetteraukreises, des Amtes für Bodenmanagement, des Regierungspräsidiums Darmstadt und der Kommunen Altenstadt, Büdingen, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Nidda und Ortenberg sind per Videokonferenz zusammengetreten und haben das weitere Vorgehen besprochen.

»Wir werden in den kommenden Wochen die eingehenden Anträge sichten und eine Erstbewertung vornehmen«, beschreibt Walther das Vorgehen.

Aktuell liegen dem Kreis 20 Anträge zur Bearbeitung vor. Man gehe aber davon aus, dass diese Zahl noch erheblich steigen werde. Allein in der am stärksten betroffenen Stadt Büdingen gäbe bereits 500 Anfragen.

Anders als bei der Hochwasserhilfe im Jahre 2014 nach der Überflutung in Wallernhausen seien jetzt auch Gewerbetreibende betroffen. Zudem seien in diesem Jahr auch Vereine antragsberechtigt. Diese fallen in die Kategorie Gewerbe und müssen das für Gewerbetreibende vorgesehene Formular nutzen. Die Anträge werden vom Wetteraukreis bearbeitet und für die Sitzung der Schadenskommission vorbereitet.

Beurteilung als Herausforderung

Bei der Videokonferenz sei deutlich geworden, dass die technisch und bauliche Beurteilung der benannten Schäden eine große Herausforderung sei. Walther wies noch einmal darauf hin, dass kommunale Schäden nicht bei der Staatlichen Finanzhilfe für erlittene Elementarschäden berücksichtigt werden könnten. Er verwies für diesen Fall auf den Landesausgleichsstock. Hier könnten noch bis zum Jahresende Anträge der Kommunen gestellt werden.

Die Antragsfrist endet einen Monat nach Veröffentlichung der Aufforderung zur Antragstellung. Diese Veröffentlichungen erfolgten am 12. und 13. Februar durch die jeweilige Kommune.

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