Ein Spanngurt sollte die defekte Hinterachse halten. Lange wäre das wohl nicht gut gegangen.
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Ein Spanngurt sollte die defekte Hinterachse halten. Lange wäre das wohl nicht gut gegangen.

Kuriose Konstruktion

Hinterachse mit Spanngurt »gesichert«

  • vonRedaktion
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Eine Konstruktion der etwas anderen Art, haben Polizeibeamte bei einem Lkw entdeckt. Die Hinterachse war mit einem Spanngurt "gesichert".

Wetteraukreis - Es war sicher nicht die beste Idee des Lkw-Fahrers aus Osteuropa, die Hinterachse seines Gespanns mit einem Spanngurt zu befestigen. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Mittelhessen, die den Mann am Donnerstagmorgen auf der A5 in einer Nothaltebucht zwischen Ober-Mörlen und Friedberg kontrollierten, stellten nicht nur fest, dass ein Federbein der Hinterachse gebrochen war. Beim näheren Hinsehen bemerkten die Ordnungshüter auch, dass der Gurt über eine scharfe Kante gespannt worden war und jederzeit hätte reißen können. Damit nicht genug: Der Mann zeigte zudem einen allem Anschein nach gefälschten Führerschein vor. Dieser wurde zur weiteren Prüfung sichergestellt.

Da ohne einen echten Führerschein auch keine Berufskraftfahrerqualifikation erworben werden kann, erfolgte weiterhin die Sicherstellung der Qualifikationskarte. Der Lkw-Fahrer war aufgrund seiner Konstruktion an der Hinterachse zuvor schon anderen Verkehrsteilnehmern auf dem Weg in Richtung Frankfurt aufgefallen, die die Polizei informierten. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Einbehaltung einer dreistelligen Sicherheitsleistung an. Der 37-Jährige musste auch den Schlüssel an die Beamten aushändigen.

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