Hilf mir, es selbst zu tun - aber zu Hause

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Friedberg (pm). Viele Wochen war auch an der Montessori-Grundschule Homeschooling angesagt. Für Kinder, Eltern, Lehrer und Pädagogen sei auch dieser Lockdown eine Herausforderung gewesen - wie an allen Schulen, teilte die Einrichtung mit. Die Leitung und Pädagogen der Montessori Grundschule haben aufbauend auf den Erfahrungen aus dem ersten Lockdown, ein Homeschooling-Konzept entwickelt.

Dieses Konzept versuche, den Bedürfnissen der Kinder nach Kontakt zu »ihren« Pädagogen und Mitschülern, dem anleitenden Unterricht sowie dem Anspruch, eigenverantwortliches Arbeiten zu fördern, gleichermaßen gerecht zu werden. Dabei sollten natürlich die Kinder im Unterricht und auch jene, die von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen, gleichermaßen unterstützt und begleitet werden. Doch wie sieht das Konzept aus?

Zu Beginn einer jeden Woche erhält jedes Kind einen individuellen Wochenplan . Darin sind der tägliche Morgenkreis sowie Darbietungen und andere Termine vermerkt. So hat jedes Kind tägliche Zoom-Meetings, in denen es der ganzen Klasse oder einigen Mitschülern, die an den gleichen Themen arbeiten, sowie mindestens einem Pädagogen begegnet. Zusätzlich gibt es einen digitalen Fragenraum der täglich von einem Pädagogen besetzt ist und in den die Kinder eintreten können, wenn sich Fragen ergeben. Zusätzlich erhalten die Kinder Aufgaben, die sie eigenständig auf die Woche verteilt erledigen. Auch das fördere die Selbstorganisation und Eigenverantwortung - ganz im Sinne der Montessori-Pädagogik.

Neben den Klassenpädagogen, erstellen auch die Fachpädagogen, wie zum Beispiel der Sportlehrer oder die Theaterpädagogin Home-Videos für die Kinder mit Übungen im jeweiligen Fach.

Und obwohl das Homeschooling wirklich sehr gut lief, freuen sich alle Kinder, dass der Unterricht wieder vor Ort und »live« für alle stattfinden kann.

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