Kreissozialdezernentin Becker-Bösch (l.) und Fachstellenleiterin Andrea Rosenberger appellieren an die Eltern, mit ihren Kindern über die Maskenpflicht offen zu sprechen. FOTO: PRW
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Kreissozialdezernentin Becker-Bösch (l.) und Fachstellenleiterin Andrea Rosenberger appellieren an die Eltern, mit ihren Kindern über die Maskenpflicht offen zu sprechen. FOTO: PRW

"Herausforderung für Entwicklung"

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(prw). Seit Donnerstag gilt laut neuer Allgemeinverfügung des Wetteraukreises eine Maskenpflicht nun auch für Lehrkräfte in Grundschulen, ebenso wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kindertagesstätten, Kinderhorten, Krippen und Kindertagespflegestellen. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch appelliert nun an die Eltern: "Natürlich ist unser oberstes Ziel weiterhin, die Verbreitung des Virus zu minimieren. Aus Gründen des gegenseitigen Schutzes vor Ansteckung ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sicherlich angemessen. Dennoch müssen wir auch daran denken, welche Folgen bestimmte Maßnahmen auf uns und insbesondere auf unsere Kinder haben. Dass nun auch Lehrkräfte, Erzieher und Erzieherinnen und Kindertagespflegepersonen eine Maske tragen müssen, stellt gerade die Kleinen vor eine große Herausforderung." Andrea Rosenberger, Leiterin der Kreisfachstelle Familienförderung, erklärt: "Mimik und Gestik sind für Kinder, und insbesondere für Kinder, die über Sprache noch nicht zu erreichen sind, sehr wichtig. Sie sind Mittel der Kommunikation, weil die Kinder dadurch Gefühle und Botschaften erkennen und deuten können. Das vermittelt Sicherheit. Darüber hinaus ist für Kinder die Beobachtung der Mundbewegungen zur Unterstützung des Spracherwerbs von großer Bedeutung."

"Es ist in der momentanen Lage ganz wichtig, offen mit den Kindern zu sprechen und sie auch gleichzeitig zu sensibilisieren. Sprechen Sie mit Ihren Kindern, warum ihre Erzieherinnen und Erzieher nun ab sofort Masken tragen sollen. Kinder haben ein Recht darauf zu erfahren, was in der Welt vor sich geht", so Becker-Bösch.

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